Rechtsanwalt für Betäubungsmittelrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Betäubungsmittelrecht

Die Grundlage für das Betäubungsmittelrecht bildet das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), das aus dem früheren Opiumgesetz hervorgegangen ist. Darüber hinaus finden noch weitere Verordnungen Anwendung. Im Betäubungsmittelgesetz wird der grundsätzliche Umgang mit Betäubungsmitteln geregelt.

Drogenmissbrauch (© eyetronic - Fotolia.com)
Drogenmissbrauch
(© eyetronic - Fotolia.com)

Um das Betäubungsmittelgesetz durchführen zu können, wurden weitere Rechtsverordnungen verabschiedet, wie beispielsweise die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) oder die Betäubungsmittel-Binnenhandelsverordnung (BtMBinHV).

Betroffende Betriebe

Das Betäubungsmittelgesetz findet vor allem bei der Entwicklung, der Herstellung sowie dem Vertrieb von Arzneimitteln, die Betäubungsmitteln enthalten, Anwendung. Aber nicht nur pharmazeutische Unternehmen fallen unter das Betäubungsmittelgesetz, sondern beispielsweise auch

  • Apotheken und Großhändler,

  • chemische Industriebetriebe,

  • Universitäten und Forschungsinstitute,

  • Entwicklungslabore.

BTM-Gruppeneinteilung

Dabei wird in einer Liste gemäß § 1 Abs. 1 BtMG erfasst, welche Stoffe bzw. Zubereitungen unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Diese Betäubungsmittelliste ist in drei Gruppen unterteilt:

Alle nicht verkehrsfähigen und somit zum Handel bzw. zur Abgabe verbotenen Betäubungsmittel (z. B. LSD),

  • Anlage 2

Alle verkehrsfähigen, nicht verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel, deren Handel zwar zulässig, die Abgabe jedoch verboten ist (z. B. Cocablätter),

  • Anlage 3

Alle verkehrsfähigen sowie verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel (z. B. Morphin).

Kontrolle

Der Verkehr der Betäubungsmittel (z. B. Anbau, Import, Export, sonstiges Inverkehrbringen) wird vom „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ (BfArM) kontrolliert. Auch die deutschen Zollbehörden überwachen den Import, den Export sowie die Durchfuhr von Betäubungsmitteln. Diese leiten auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein, wenn Verstöße gegen ein grundsätzliches Verkehrsverbot von illegalen Drogen (nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel gemäß Anlage 1) bestehen. Grundsätzlich muss für den Betäubungsmittelverkehr eine Erlaubnis beantragt werden. Von dieser Verpflichtung sind beispielsweise

  • Apotheken,

  • Ärzte (auch Zahn- oder Tierärzte) sowie

  • Patienten bzw. Tierhalter, die ein verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel (Anlage 3) aufgrund einer ärztlichen Verschreibung erworben haben

ausgenommen.

Anwaltliche Beratung bei BTMG-Verstößen

Ein Rechtsanwalt für Betäubungsmittelrecht ist in allen Fragen rund um das Betäubungsmittelgesetz aufgrund seiner Praxiserfahrung und seines umfangreichen Fachwissens in diesem speziellen Bereich stets der richtige Ansprechpartner. Er kennt alle Gesetze und Verordnungen rund um das Betäubungsmittelrecht sowie die Details der Betäubungsmittelliste und weiß, welche Substanzen sich darauf befinden. Bei einem Rechtsstreit wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel vertritt der Rechtsanwalt für Betäubungsmittel kompetent die Interessen seines Mandanten nicht nur vor den Gerichten, sondern setzt sich bei Bedarf auch mit den Ordnungsbehörden in Verbindung.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Betäubungsmittelrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Betäubungsmittelrecht

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Betäubungsmittelrecht erklärt von A bis Z

  • Betäubungsmittel
    Betäubungsmittel i.S.d. BtMG [ Betäubungsmittelgesetz ] sind solche Stoffe oder Zubereitungen, für deren straffreien Umgang (wie z.B. Anbau, Herstellung, Handel, Einfuhr, Ausfuhr, Abgabe , Veräußerung, Inverkehrbringen und Erwerb) eine Erlaubnis notwendig ist (vgl. § 3 BtMG und § 29
  • Betäubungsmittelgesetz
    Mehrere deutschsprachige Länder haben ein Betäubungsmittelgesetz , das den generellen Umgang mit Betäubungsmitteln festlegt: für das deutsche Gesetz siehe Betäubungsmittelgesetz (Deutschland) für das österreichische Gesetz siehe Suchtmittelgesetz (Österreich) für das Schweizer Gesetz siehe Betäubungsmittelgesetz (Schweiz)
  • BtMG
    Das einstige Opiumgesetz, ein Relikt aus der Weimarer Republik 1929, wurde inhaltlich umformuliert und umbetitelt und am 10. Januar 1972 erneut bekannt gemacht. Die Vorschriften des Gesetzes regeln die Ein- und Ausfuhr von erklärten Betäubungsmitteln, deren Inverkehrbringung sowie ihre Herstellung. Auch der Betrieb von Konsumräumen sowie die Vernichtung von
  • Drogenkriminalität
    Der Begriff Drogenkriminalität ist im europäischen Raum nicht genau definiert. Der EU-Drogenaktionsplan (2005-2008) sieht vor, dass in der Europäischen Union, im Rahmen der Intensivierung der Arbeiten zur Verhinderung von Drogenstraftaten, im Jahr 2007 eine gemeinsame Definition für „Drogenkriminalität“ (englisch: „Drug-related crime“) festgelegt wird [1] . Diese Absicht
  • Drogenspürhund
    Ein Drogenspürhund , auch Drogensuchhund , Suchtgifthund und Suchtmittelspürhund genannt, ist ein Haushund, der zum Aufspüren von Drogen (Suchtmittel) ausgebildet wurde. Eingesetzt werden sie von der Polizei, dem Zoll oder anderen Sicherheitsbehörden und privaten Sicherheitsunternehmen. So, wie der Mensch schon
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