Rechtsanwalt für Beihilferecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Beihilferecht

Für das Beihilferecht gibt es keine einheitliche Regelung in Deutschland. Vielmehr gelten unterschiedliche Regeln in Bund und Ländern, viele Länder orientieren sich aber auch beispielsweise an der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV).

Beihilfe für Beamte und Familienangehörige (© Robert Kneschke - Fotolia.com)
Beihilfe für Beamte und Familienangehörige
(© Robert Kneschke - Fotolia.com)

Die BBhV regelt seit 2009 die Beihilfe für Beamte des Bundes und für deren Familienangehörige. Auch ehemalige Beamte des Bundes können Beihilfe erhalten. Gewährt werden kann eine Beihilfe bei Krankheit, Geburt, Pflege oder Schwangerschaft oder auch zur Krankheitsfrüherkennung. Allerdings ersetzt die Beihilfe nicht die Eigenvorsorge, die Beamte für sich und ihre Familienangehörigen aufgrund der laufenden Bezüge zu zahlen haben. Ein Rechtsanspruch auf  Beihilfe besteht für Beamte und Richter, deren Dienstverhältnis auf mindestens ein Jahr befristet ist und die im öffentlichen Dienst nicht weniger als ein Jahr beschäftigt waren;

Ruhestandsbeamte/Richter im Ruhestand sowie ehemalige Beamte/Richter, deren Ausscheiden aufgrund einer Dienstunfähigkeit, des Erreichens der Altersgrenze oder einer abgelaufenen Dienstzeit erfolgte;
Angehörige (Witwen/Witwer, Kinder, Halbwaisen, Waisen) von verstorbenen Beamten auf Lebenszeit, verstorbene Beamte auf Probe (sofern der Tod als Folge einer Dienstbeschädigung eintrat), verstorbenen Ruhestandsbeamten.

Keinen Anspruch auf Beihilfe haben Ehrenbeamte sowie ehrenamtliche Richter.

Die Berechtigung zur Beihilfe besteht, wenn der genannte Personenkreis z. B.
Dienst- Amts- oder Anwärterbezüge,
Ruhegehalt,
Witwen- bzw. Witwergeld,
Waisengeld bzw. Unterhaltsbeitrag
erhalten, wobei die Beihilfe nach den beihilfefähigen Aufwendungen (Bemessungssatz)  bemessen wird. Die Höhe des Bemessungssatzes richtet sich maßgeblich nach dem Zeitpunkt, an dem die Aufwendungen entstanden sind.

Anwaltliche Beratung im Beihilferecht

Die anzuwendenden Verordnungen für Beihilfen sind vielfältig und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ein Rechtsanwalt für Beihilferecht ist mit den jeweils anzuwendenden Beihilfeverordnungen vertraut und verfügt über ein umfangreiches Fachwissen in diesem Rechtsbereich. Bei allen auftretenden Fragen rund um da Beihilferecht ist er mit fundiertem Fachwissen und seiner langjährigen Praxiserfahrung für seine Mandanten stets der richtige Ansprechpartner. Er berät und unterstützt sie, wenn es beispielsweise darum geht, dass Angehörige von verstorbenen Mandanten Beihilfe beantragen möchten. Ein Anwalt für Beihilferecht vertritt die Interessen seiner Mandanten nicht nur bei außergerichtlichen Streitigkeiten, sondern auch in einem Gerichtsverfahren, um die Ansprüche seiner Mandanten gegen den ehemaligen Dienstherrn durchzusetzen. Aber er ist auch in der Lage, einen Beihilfebescheid auf den korrekten Bemessungssatz hin zu überprüfen und ggf. auch geeignete Schritte in die Wege zu leiten bzw. Rechtsmittel gegen den Bescheid einzulegen.


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    News zum Beihilferecht

    Forenbeiträge zum Beihilferecht
    • BildSteuererklärung für Anfänger (15.11.2005, 15:09)
      Mal angenommen I ist gerade mit der Ausbildung zur Polizistin fertig.. Was genau ist ab dem Ende der Ausbildung überhaupt noch absetzbar?? Vorher konnte I Sachen wie Bücher, Schreibsachen, Kopiergeld, Wegegeld, etc. absetzen und jetzt?? Für einen Steuerberater ist es wahrscheinlich zu wenig und für I auch zu teuer!!! Kann mir da ...

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