Rechtsanwalt für Bauplanungsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Bauplanungsrecht

Das Bauplanungsrecht wird umgangssprachlich auch Städtebaurecht genannt. Es ist ein Teilbereich des öffentlichen Baurechts. Es ist seine Aufgabe, den Boden auf seine rechtliche Qualität sowie seine Nutzbarkeit zu bestimmen.

Städtebaurecht (© Romolo Tavani - Fotolia.com )
Städtebaurecht
(© Romolo Tavani - Fotolia.com )

Die flächenrelevanten Anforderungen werden somit an das Bauvorhaben gestellt. Eine geordnete, städtebauliche Entwicklung soll somit gewährleistet werden. Hierfür bildet die Bauleitplanung das tragende Element.

Das Städtebaurecht ist ein Bundesrecht. Die Rechtsquellen, die dem Bauplanungsrecht zugrunde liegen, sind das Baugesetzbuch (BauGB) sowie die folgenden Rechtsverordnungen, die sich auf das Baugesetzbuch stützen: Baunutzungsverordnung (BauNVO), Planzeichenverordnung und Wertermittlungsverordnung. Hinzu kommen weitere Verordnung, die sich mit speziellen Anforderungen, etwa für Spezialbauten oder Bauvorhaben in besonderer örtlicher Lage, auseinander setzen.

Unterschied zwischen Bauplanungsrecht und Bauordnungsrecht

Mit Hilfe des Bauplanungsrechtes werden die Voraussetzungen für die Bebauung von Grundstücken gegeben. Es werden konkrete Angaben festgelegt, wo, was, wie viel und vor allem wie bzw. womit das Grundstück bebaut werden darf. Nicht zuletzt wird darauf geachtet, dass das herkömmliche Erscheinungsbild der Gemeinde erhalten bleibt.

Hiervon abgegrenzt ist das Bauordnungsrecht zu erwähnen. Es ist Landesrecht und regelt somit mit Hilfe der Landesbauverordnung, wie gebaut werden darf.

Grundsätzlich ist jede Gemeinde für die Bebauung innerhalb ihrer Gemarkung zuständig. So sollte man annehmen, dass das Bauordnungsrecht zum Tragen kommt. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass ein Baugrundstück neu auf einem bis dahin zur Landwirtschaft genutztem Grundstück eingetragen werden soll. Daher wird in diesem Fall nach dem Bauplanungsrecht geprüft, welche Optionen für die Umdeklarierung bestehen.

Anwaltliche Beratung im Bauplanungsrecht

Kommt es zu Unstimmigkeiten oder gar einer Verweigerung, so sollte spätestens an diesem Punkt ein Rechtsanwalt für Bauplanungsrecht eingeschaltet werden. Denn, wie in allen anderen Rechtsgebieten auch, ist dieses Fachgebiet nicht einfach zu durchschauen. In der Anwaltskanzlei für Bauplanungsrecht ist man bestens mit der Rechtsmaterie vertraut, sodass es dem Anwalt schnell möglich ist, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Danach folgt eine eingehende Information des Klienten, die mit einer Erfolgsaussicht endet. Da sich in derartigen Anliegen die verschiedenen Gesetze und Verordnungen recht schnell überschneiden, ist die Unterstützung des Fachmannes notwendig. Er kann sich auch sicher zwischen den unterschiedlichen, rechtlichen Vorgaben innerhalb der Gesetzesbereiche hin und her bewegen, sodass der Fall von den verschiedensten Blickpunkten beleuchtet werden kann.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Bauplanungsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Bauplanungsrecht

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Bauplanungsrecht erklärt von A bis Z

  • Abstandsflächen
    Die sogenannten Abstandsflächen sind häufig im deutschen Baurecht zu finden. Darunter sind die Flächen gemeint, die zwischen baulichen Anlagen freizuhalten sind. Durch die Abstandsflächen soll erreicht werden, dass die Brandgefahr, die Privatsphäre und eine ausreichende Belüftung, sowie Lichteinstrahlung in den einzelnen Anlagen gegeben ist. Ein weiterer
  • Abstandsflächen - Schmalseitenprivileg
    Die Fläche vor den Außenwänden von Gebäuden, welche nicht bebaut werden dürfen, werden als „Abstandsflächen“ beziehungsweise als „Abstandflächen“ bezeichnet. Diese Abstandsflächen besitzen vor allem eine nachbarschützende Wirkung, weswegen sie auch als „Sozialabstand“ bezeichnet werden. Sie dienen dem Zweck, für ausreichend Belichtung, Belüftung und Besonnung der Räume des Nachbarn zu
  • Bauleitplanung - Bebauungsplan
    Das wichtigste Instrument zur Ordnung beziehungsweise Lenkung der baulichen Entwicklung in Gemeinden ist die „Bauleitplanung“, deren Vollzug zweistufig gemäß den Regelungen des BauGB erfolgt: die erste Stufe umfasst die Erstellung eines Flächennutzungsplans, die zweite Stufe die Erstellung der Bebauungspläne für räumliche Teilbereiche. Für die Aufstellung der Bauleitplanung sind
  • Bauliche Anlage - formelle Illegalität
    Bauaufsichtsbehörden haben die Aufgabe, die Einhaltung von öffentlich-rechtlichen Vorschriften und die Verordnungen und Gesetze, die in diesem Bereich erlassen wurden, zu überwachen Dies betrifft besonders die Errichtung, den Abbruch, die Nutzung und Instandhaltung baulicher Anlagen. Das ist in § 61 BauO NRW beispielsweise geregelt,  diese gesetzliche Regelung differiert aber
  • Bauliche Anlage - formelle Illegalität
    Bauaufsichtsbehörden haben die Aufgabe, die Einhaltung von öffentlich-rechtlichen Vorschriften und die Verordnungen und Gesetze, die in diesem Bereich erlassen wurden, zu überwachen Dies betrifft besonders die Errichtung, den Abbruch, die Nutzung und Instandhaltung baulicher Anlagen. Das ist in § 61 BauO NRW beispielsweise geregelt,  diese gesetzliche Regelung differiert aber
  • Bauplanungsrecht
    Das Bauplanungsrecht gehört dem öffentlichen Recht an und beinhaltet die Ordnung der städtebauliche Entwicklung der Städte und Vorbereitung der baulichen und sonstigen Nutzung von Grundstücken. Der Flächennutzungsplan und Bebauungspläne regeln übergeordnet die Entwicklung der Städte. Zum Bauplanungsrecht zählt man u.a.: Das Bauleitplanungrecht, den vorbereitenden Bauleitplan, das
  • Bauplanungsrecht - Aufhebung Bauleitplan
    Die Aufhebung eines Bauleitplans ist grundsälich immer dann anwendbar, wenn ein Bebauungsplan unwirksam ist, und wird gemäß dem BauGB geregelt. Hierfür ist ein förmliches Verfahren notwendig, welches seine gesetzliche Regelung aus dem § 1 Abs. 8 BauGB erhält. Dabei ist zu beachten, dass ein unwirksamer Bebauungsplan so lange fortbesteht,
  • Bauplanungsrecht - Auslegung der Bauleitungspläne
    Entwürfe für Bebauungspläne werden öffentlich zusammen mit diesbezüglichen Erläuterungen ausgelegt. Diese öffentliche Auslegung ist einer der Schritte, die in einem Planfeststellungsverfahren getätigt werden müssen. Sie wird gemäß § 73 VwVfG gesetzlich definiert. Wenn der Bebauungsplanentwurf erst einmal ausgelegt worden ist, dürfen an diesem keine wesentlichen Veränderungen mehr vorgenommen werden.
  • Bauplanungsrecht - Planfeststellungsbeschluss Konzentrationswirkung
    Genehmigungsverfahren für größere Infrastrukturvorhaben, welche im öffentlichen und privaten Interesse sind, werden als "Planfeststellungsverfahren" bezeichnet. Dieses Verfahren dient der Abwägung verschiedenster Interessen, wie beispielsweise der energiewirtschaftliche Nutzen und die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt. Sämtliche Interessen müssen gegeneinander abgewogen und in der entgültigen Entscheidung des Verfahrens, dem Planfeststellungsbeschluss,
  • Bauplanungsrecht - Planungsspielraum
    Wenn es um die Festlegung von Planungszielen geht, haben die Kommunen einen großen Spielraum, solange sie diese unter dem Aspekt der städtebaulichen Notwendigkeit betrachten. Auch müssen jene Erfordernisse beachtet werden, welche sich aus den überörtlichen Erfordernissen ergeben. Diese wiederum ergeben sich aus der Landes- und der Regionalplanung, und werden
  • Bauplanungsrecht - Präklusionswirkung bei der Planfeststellung
    Die Präklusionswirkung bei der Planfeststellung ist dann gegeben, wenn die Frist zur Einwendung gegen ein Vorhaben abgelaufen ist. Diese Frist endet vierzehn Tage nach Ablauf der öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen. Wer danach noch irgendwelche Einwendungen dagegen erheben möchte, hat keine Chance mehr dazu, denn ein verspätetes Vorbringen von Einwendungen
  • Bauplanungsrecht - Änderung Bauleitplan
    Als Bauleitpläne werden gemäß § 1 Abs. 2 BauGB der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) sowie der Bebauungsplan (verbindlicher Bauleitplan) angesehen. Die Erstellung eines Bauleitplans unterliegt der jeweiligen Gemeinde. Bauleitpläne werden aufgestellt, wenn dies für die städebauliche Entwicklung notwendig ist. Die Bauleitplan Änderung unterliegt ebenfalls den Gemeinden. Dies ist in
  • Bebauungsplan
    Der Bebauungsplan ist ein verbindlicher Bauleitplan. In einem Bebauungsplan wird die Art und Weise geregelt, in der eine Bebauung von Grundstücken möglich ist und die daraus resultierende Nutzung der von einer Bebauung freizuhaltenden Flächen. Erstellt wird ein Bebauungsplan von der zuständigen Gemeinde. Diese legt in einer Satzung zunächst
  • Bebauungsplan einfacher
    Ein Bebauungsplan einfacher Art weist nicht die notwendigen Inhalte auf, die in einem qualifizierten Bebauungsplan in der Regel aufzufinden sind. Das heißt, die nach § 30 Abs. 1 BauGB festgesetzten Inhalte wie die Angabe über die Nutzung in Bezug auf Baumaßnahmen, das Ausmaß der baulichen Verwendung und der überbaubaren
  • Nachbarschutz im Bauplanungsrecht
    Gemäß einer Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts [BVerwG, 16.09.1993, 4 C 28/91] kann mit der Festsetzung eines Baugebietes durch einen Bebauungsplan ein Nachbarschutz entstehen. Dieser begründet sich immer dann, wenn der betroffene Nachbar (nur Eigentümer oder Erbbauberechtigter) in tatsächlicher Weise und unzumutbar betroffen ist. Dabei hängt der Nachbarschutz im
  • Nutzungsuntersagung im Baurecht
    Bei der Nutzungsuntersagung im Baurecht handelt es sich um eine baurechtliche Verfügung. Sie zählt zu den repressiven Instrumenten der Rechtmäßigkeitskontrolle. So erlaubt die Nutzungsuntersagung im Baurecht der Bauaufsichtsbehörde bei einer baurechtswidrigen Nutzung gegen den Bauherrn rechtliche Schritte einzuleiten. Die Nutzungsuntersagung im Baurecht ist der Landesbauordnung festgelegt
  • Veränderungssperre
    Die Veränderungssperre ist ein wirksames Werkzeug der Gemeinden und Städte, auf einem bestimmten Gebiet, auf dem ein Bauvorhaben seitens der Behörden durchgeführt werden soll, keine weiteren Baumaßnahmen zu genehmigen. So dürfen dann in den Zeiten, die mit dieser Veränderungssperre belegt sind, keine baulichen Umbaumaßnahmen, keine Neubauten und auch keine
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News zum Bauplanungsrecht

Forenbeiträge zum Bauplanungsrecht
  • BildAbstandsflächen bei Nutzungsänderung (01.03.2013, 17:11)
    Hallo, ich hänge mal wieder beim Baurecht an folgendem doch recht interessanten Fall. Folgende Situation: Der Bauherr baut ein leerstehendes Nebengebäude (ehemalige private Schlachtküche) zu Wohnraum (Büro) um. Dieses Gebäude steht hierbei auf der Grenze zum in diesem Abschnitt unbebauten Nachbargrundstück. Direkt zum Nachbargrundstück zeigt nur einer Mauer ohne Fenster oder ähnliches. Die Höhe ...
  • BildBeanstandungsverfügung etc. (29.06.2007, 17:22)
    Hallo, habe folgende Fragen versehentlich unter BauR gestellt, obwohl sie hierhin gehören: a) Eine zuerst vorgesehene Abbruchsverfügung von der Baurechtsbehörde wird später wirksam aufgehoben und das Haus soll somit geduldet werden, das Regierungspräsidium beanstandet aber nach zwei Wochen - telefonisch - den Erlass der Duldung als rechtswidrig. Wie müsste ich hier ...
  • BildÜberlassung einer gemieteten Garage an Gewerbe? (15.07.2011, 07:39)
    Hallo zusammen ich habe mir da mal was Kompliziertes ausgedacht: Angenommen Schwägerin A und Schwägerin B überlegen einen kleinen Spiele Verleih zu eröffnen. Der Mann von Schwägerin B hat ein Gewerbe für Garten- landschaftsbau und sagte, er würde dann auch hierfür ein Gewerbe anmelden wollen. Perfekt wäre für den Anfang die ...

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