Rechtsanwalt für Baugewerberecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Baugewerberecht

Das Baugewerberecht gehört zum privaten Baurecht und befasst sich mit sämtlichen Rechtsvorschriften der Bauplanung und -ausführung und gilt für Unternehmen und handwerkliche Betriebe aus den unterschiedlichen Bereichen des Baugewerbes.

Bauplanung und Hausbau (© Gerhard Seybert - Fotolia.com)
Bauplanung und Hausbau
(© Gerhard Seybert - Fotolia.com)

Es wird jedoch nicht für Baubehörden, Bauträger, die Baustoffindustrie oder Bauforschungsinstitute angewendet. So werden beispielsweise die Pflichten von Baugewerbeunternehmen oder die Voraussetzungen, die für die Ausübung eines Baugewerbes gelten, definiert.

Das Baugewerbe kann in folgende Fachbereiche unterteilt werden:

• Hochbau:

z. B. Hochbau, Schornsteinbau, Feuerungs- und Industrieofenbau

• Ausbau:

z. B. Holzbau, Stuck-Putz-Trockenbau, Brandschutz

• Verkehrswegebau:

z. B. Rohrleitungsbau, Brunnenbau, Straßen- und Tiefbau

Rechtliche Grundlagen

Das private Baurecht, zu dem auch das Baugewerberecht gehört, bildet als Teil des Zivilrechts den Rahmen zur Abwicklung des Bauvorhabens und regelt die Rechtsbeziehungen der am Bauvorhaben Beteiligten (z. B. Handwerker, Bauunternehmer, Bauträger, Bauträger, Architekten). Zum privaten Baurecht gehören beispielsweise das Bau- und Werksvertragsrecht oder die Bauhandwerkersicherung. Häufig spielt auch die VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) ein wichtige Rolle. Wegen der Komplexität des Baurechts haben viele Landgerichte spezielle Baukammern bzw. Oberlandesgerichte entsprechende Bausenate eingerichtet.

Anwaltliche Beratung im Baugewerberecht

In vielen Fällen geht es bei Streitigkeiten im Bereich des Baugewerberechts um die mangelhaft ausgeführten Handwerkerleistungen, was in der Regel zu Abzügen bei den durch den Auftraggeber zu leistenden Zahlungen für Werklöhne führt. Häufig handelt es sich dabei um Tätigkeiten, die von Subunternehmern durchgeführt wurden. Unvorhersehbare Vorkommnisse (z. B. Änderungen des Bauplans, veränderte Bodenbeschaffenheit, Altlasten) können zu erhöhten Baukosten während der Bauphase führen und ebenfalls zu Streitigkeiten zwischen den einzelnen Parteien beitragen. Derartige Auseinandersetzungen führen dann in vielen Fällen zu einer Bauverzögerung, da die einzelnen Bauabschnitte meist aufeinander aufbauen. Ein Rechtsanwalt für Baugewerberecht kann aufgrund seiner Fachkenntnisse den Forderungsanspruch des Handwerksbetriebes prüfen und den Forderungsanspruch bzw. den Mängelanspruch und somit die Zahlungsminderung notfalls auch gerichtlich feststellen lassen.

Um Schadenersatzansprüche geltend machen zu können, sorgt eine Anwaltskanzlei für Baugewerberecht für die entsprechende Beweissicherung. Eine vertraglich vereinbarte Vertragsstrafe wegen verspäteter oder nicht durchgeführter Bauarbeiten kann ebenfalls Streitigkeiten zwischen Bauherrn und Baudienstleistern aufkommen lassen. Aber auch gesetzliche Vorgaben, die bei einem Bau zu berücksichtigen sind, bringen Bauherren schnell an ihre Grenzen, sodass auch hier die Unterstützung eines Rechtsanwalts für Baugewerberecht erforderlich wird. Mit seinem speziellen Fachwissen steht er Bauherren, Bauträger, Baudienstleistern oder Bauhandwerkern bei allen auftretenden Fragen rund um das Baugewerberecht unterstützend zur Seite. Bei Auseinandersetzungen zwischen den Parteien wird er zunächst eine außergerichtliche Lösung anstreben, um unnötige Bauverzögerungen zu vermeiden. Bei Bedarf vertritt er die Interessen seiner Mandanten jedoch auch kompetent in einem gerichtlichen Verfahren.


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