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Informationen zum Rechtsgebiet Aufenthaltsrecht

Die Grundlagen für die Ein- und Ausreise sowie den Aufenthalt von Ausländern in Deutschland werden im Aufenthaltsgesetz (AufenthG) geregelt. Es erfasst nicht die Personen und deren Familienangehörige, die sich aufgrund des Freizügigkeitsrechts der EU im Lande aufhalten, ebenso wenig NATO-Angehörige oder Diplomaten.

Aufenthaltsrecht und Aufenthaltstitel (© Finecki - Fotolia.com)
Aufenthaltsrecht und Aufenthaltstitel
(© Finecki - Fotolia.com)

Das Aufenthaltsgesetz ist seit 2005 in Kraft. Es ersetzt damit das ehemalige Ausländergesetz. Es bildet den Hauptbestandteil des Zuwanderungsgesetzes.

Unterscheidung der Aufenthaltsitel

Gemäß des Aufenthaltsgesetzes gibt es nur 2 Aufenthaltstitel: 1. die Niederlassungserlaubnis und 2. die Aufenthaltserlaubnis. Ersteres ist eine unbefristete Erlaubnis, die nicht abhängig vom Zweck des Aufenthalts ist. Die zweite Variante ist für einen befristeten Zeitraum gültig. Des Weiteren ist mit ihrer Erteilung ein bestimmter Zweck verbunden, den es einzuhalten gilt. Jedoch ist dies nur die Theorie. Insgesamt gibt es 12 oder mehr verschiedene Aufenthaltsformen. Die erhoffte Vereinfachung ist somit ausgeblieben. Im Zuge der Rechtsnormenänderung wurden auch die Abschiebeverordnungen verschärft.

Integrationskurse und Duldung

Der Besuch von Integrationskursen ist aufgrund der besseren Integrationsmöglichkeiten wünschenswert, jedoch aufgrund einer aktuellen EU-Verordnung keine Voraussetzung für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis. Arbeitserlaubnisse werden von der Ausländerbehörde erteilt. Jedoch muss zuvor eine Duldung der Arbeitsaufnahme durch die Agentur für Arbeit erfolgen. Des Weiteren gibt es nach wie vor den Bestand der Duldung. Diese ist wiederum an besondere Voraussetzungen auf Seiten des Antragstellers geknüpft. Die Ausführung und Auslegung des Aufenthaltsrechtes ist Ländersache. Daher bestehen leicht abweichende Arbeitspraktiken und entsprechend voneinander abweichende Entscheidungen. Dennoch besteht die Vorgabe, bundesweit einer einheitlichen Verwaltungspraxis zu folgen, um genau dies zu vermeiden. Inwieweit dies Erfolg zeigt, ist fraglich.

Anwaltliche Beratung im Aufenthaltsrecht

Das Aufenthaltsrecht ist eine heikle Angelegenheit, die viel Fingerspitzengefühl erfordert. Daher sind die Rechtsanwälte für Aufenthaltsrecht angehalten, sich regelmäßig fortzubilden. Dies führt nicht nur zur Kenntnis der aktuellen Gesetzeslage, sondern ermöglicht ihnen auch Einblick in die aktuellen Rechtssprüche. So vorbereitet haben die Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei für Aufenthaltsrecht die besten Mittel an der Hand, um ihre Klienten nicht nur ausgiebig zu informieren. Auch bei konkreten Fällen von Nichtgewährung oder unbegründeter Abschiebung sind sie die helfende Hand, die dem Mandanten zur Durchsetzung seiner Rechte verhelfen kann. Eine kompetente Vertretung gegenüber den Behörden und dem Gericht hat schon manch einem Klienten zu seinem Recht verholfen.


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