Rechtsanwalt für Arztrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Arztrecht

Das Arztrecht ist ein wichtiger Teil des Rechtsgebietes Medizinrecht und beschäftigt sich im Wesentlichen mit Fragestellungen

  • zum ärztlichen Berufs- bzw. Standesrecht,

  • zum Arzt- bzw. Behandlungsvertrag,

  • zur ärztlichen Aufklärungspflicht,

  • zur Transplantation oder

  • zur ärztlichen Schweigepflicht.

Dabei lässt sich das Arztrecht in drei große Teilgebiete unterteilen:

  • Ärztliches Berufsrecht

Hierbei handelt es sich beispielsweise um die rechtlichen Regelungen der ärztlichen Berufsausübung (z. B. Approbationsordnung, Berufsordnung, Bundesärzteordnung).

Hier sind beispielsweise die rechtlichen Beziehungen zwischen dem behandelnden Arzt und seinem Patienten geregelt. So unterliegt der Arzt- bzw. Behandlungsvertrag den allgemeinen Grundsätzen des Vertragsrechts, die im BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch) geregelt sind.

  • Arzthaftungsrecht

Hierunter fallen sämtliche zivilrechtlichen Zusammenhänge, die den Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes gegenüber dem Patienten betreffen. Dabei erstreckt sich das Arztrecht nicht nur auf die Arzthaftung zwischen Arzt und Patient im Allgemeinen, sondern auch auf die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Kunstfehler im Arztrecht (© Mapoli-Photo - Fotolia.com)
Kunstfehler im Arztrecht
(© Mapoli-Photo - Fotolia.com)

Rechtsbeziehungen im Arztrecht

Bei vielen Rechtsstreitigkeiten geht es im Arztrecht in der Regel um

  • die Rechtsbeziehung zwischen Arzt und Patient,

  • die Rechtsbeziehung zwischen den Ärzten untereinander,

  • die öffentlich-rechtliche Regelungen, die für die Ausübung des ärztlichen bzw. zahnärztlichen Berufes gelten,

  • das Meldewesen für meldepflichtige Erkrankungen.

Anwaltlicher Beistand im Arztrecht

Möchte ein Patient sein Recht gegen einen behandelnden Arzt durchsetzen, benötigt er in der Regel die fachliche Kompetenz eines Rechtsanwalts für Arztrecht. Dieser verfügt nicht nur über das erforderliche umfangreiche Fachwissen in diesem Bereich, sondern besitzt auch eine mehrjährige Berufserfahrung und umfassende praktischer Expertise. Denn neben seiner praktischen Erfahrung hält er sich durch den Besuch von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen immer auf dem aktuellen Stand, was beispielsweise Gesetzesänderungen oder aktuelle Gerichtsentscheidungen angeht.

Im Falle von Behandlungsfehlern ist er in der Lage zu prüfen, ob es zu dem Behandlungsfehler erst während der ärztlichen Behandlung gekommen ist oder bereits vorher schon zu einem Behandlungsfehler kam. Ein Rechtsanwalt für Arztrecht kann alle vorhandenen Arztberichte sowie mögliche Beweise sichern, um den behandelnden Arzt auf eine Entschädigung aufgrund seiner Haftung verklagen zu können. Da Arzthaftungsversicherungen häufig auch versuchen, versicherungsrechtliche Ansprüche zulasten des behandelten Patienten geltend zu machen, ist oftmals schnelles Handeln durch einen fachlich versierten Rechtsanwalt erforderlich, der die Interessen seines Mandanten kompetent auch vor Gericht vertritt.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Arztrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Arztrecht

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Arztrecht erklärt von A bis Z

  • Arbeitsmedizinische Vorsorge
    Die Definition für den Begriff arbeitsmedizinische Vorsorge findet sich in der Gefahrstoffverordnung. Die dort gegebene Definition wird häufig auch auf andere Bereiche der Arbeitsmedizin angewandt. Sie entspricht im Wesentlichen dem Aufgabenkatalog des Betriebsarztes im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Übersicht 1 Aufgaben
  • Befunderhebung
    Der Befund, der erhoben wird, ist, in aller Regel, ein psychopathologischer, der sich in einen strukturierten und einen freien Teil gliedert. Ausgeführt wird eine Befunderhebung in erster Linie von Psychotherapeuten und Ärzten, aber auch Heilpraktikern für Psychotherapie. Die jeweilige Art und Ausführung der Untersuchung hängt
  • Behandlungsfehler
    Definiert wird der Behandlungsfehler als eine nicht ordnungsgemäße, das heißt eine zu diesem Zeitpunkt der Behandlung falsche Behandlung, welche nicht den medizinischen Standards entspricht – durch  einen Arzt oder einen Angehörigen von Heilberufen. Der Behandlungsfehler (auch umgangsprachlich "Ärztepfusch" genannt), man schätzt eine Zahl von 170
  • Chirurgie
    Die Chirurgie befasst sich in der Medizin mit der operativen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Umgangssprachlich bedeutet der Begriff auch einfach die chirurgische Abteilung eines Krankenhauses. Chirurgische Eingriffe werden schon seit tausenden von Jahren durchgeführt. So ist eine erfolgreiche Armamputation bereits am 50.000 Jahre
  • Facharztbezeichnungen
    Damit ein Arzt die Zulassung zur kassenärztlichen Versorgung erhält, muss eine Eintragung des Arztes im Ärzteregister erfolgt sein. Als Voraussetzung hierfür muss der Arzt eine erfolgreiche Approbation nachweisen sowie eine ärztliche Weiterbildungsmaßnahme absolviert haben, durch die er eine Facharztbezeichnung führen darf. Diese Weiterbildung sowie deren Anerkennung wird gemäß den
  • Praxisgebühr
    Der sich nach § 61 Satz 2 SGB V ergebende, einmal im Kalendervierteljahr zu leistende Betrag für ärztliche, zahnärztliche oder psychotherapeutische Versorgung (sog. Praxisgebühr ) wird gemäß § 28 Abs. 4 SGB V vom Versicherten als Zuzahlung zu den ärztlichen Behandlungen an den Leistungserbringer gezahlt. Nach
  • Vertragsarztrecht
    E in Vertragsarzt definiert sich im deutschen Recht als ein zugelassener, approbierter, im Arztregister eingetragener Arzt mit Vertragsarztsitz. Den Vertragsarzt nennt man umgangssprachlich auch Kassenarzt. Keine Vertragsärzte sind beispielsweise ermächtigte Krankenhausärzte oder angestellte Ärzte in medizinischen Versorgungseinrichtungen. Dennoch sind sie Mitglieder der kassenärztlichen Vereinigungen. Vertragsärzte
  • Zeugnisverweigerungsrecht - Arzt
    Die Schweigepflicht gilt als eine der höchsten Standespflichten eines Arztes, da sie das Vertrauensverhältis zwschen ihm und seinen Patienten begründet. Nur, wenn ein Patient dies ausdrücklich gestattet, kann ein Arzt von seiner Schweigepflicht befreit werden. In straf- sowie zivilgerichtlichen Verfahren steht Ärzten aufgrud ihrer Schweigepflcht ein Zeugnisverweigerungsrecht zu.
  • Ärztekammer
    Ärztekammern sind die Träger der berufsständischen Selbstverwaltung der Ärzte. Inhaltsverzeichnis 1 Organisation 2 Aufgaben 3 Geschichte
  • Ärztepfusch
    „Ärztepfusch“ bedeutet, dass ein Arzt Behandlungsfehler begangen hat. Bei der Behandlung eines Patienten wurden somit nicht die anerkannten Regeln der Ärzteschaft eingehalten. Rechtlich ist dies oftmals nur sehr schwer nachzuweisen. Offensichtlich wird das Unglück beispielsweise nach einer Operation, wenn es einem Patienten lange Zeit nicht
  • Ärztetarifvertrag
    Der Marburger Bund, die Fachgewerkschaft für Ärzte will seit ihrer Loslösung aus der Tarifgemeinschaft mit ver.di am 10. September 2005 eigenständige Tarifverträge für Klinikärzte abschließen. Inhaltsverzeichnis 1 Uni-Kliniken 2
  • Ärztliche Aufklärungspflicht
    Der Beruf des Arztes ist mit verschiedenen Pflichten verbunden. Dazu gehören unter anderem die ärztliche Schweigepflicht, Meldepflicht und auch die ärztlichen Aufklärungspflichten. Mit ärztlicher Aufklärungspflicht ist gemeint, dass der Arzt der Verpflichtung unterliegt, seine Patienten umfassend über ihre Erkrankungen und die daraus resultierenden Diagnosen und
  • Ärztliche Meldepflicht
    Unter bestimmten Umständen kann der Arzt allerdings durch gesetzliche Vorgaben von seiner ärztlichen Schweigepflicht entbunden werden. Dies ist vor allem immer dann der Fall, wenn der Allgemeinheit ein übergeordnetes Interesse beizumessen ist. Die ärztliche Meldepflicht besteht unter anderem, um Personen vor Infektionen zu schützen.
  • Ärztliche Schweigepflicht
    Unter ärztlicher Schweigepflicht wird die Verpflichtung eines Arztes verstanden, Stillschweigen über alle Umstände zu bewahren, die ihm in Ausübung seines Berufes über seine Patienten anvertraut oder bekannt sind. Der Arzt ist vor dem Hintergrund seines Standesrechtes dazu verpflichtet. Des weiteren drohen Ärzten bei Verletzung der



Ratgeber
  • BildArzttermin versäumt - Muss der Patient zahlen?
    Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob ein Patient, der zu einem Behandlungstermin nicht erscheint oder ihn ganz kurzfristig absagt, dem Arzt deshalb zum Schadenersatz verpflichtet ist.   Das AG Bremen hat mit Urteil vom 09.02.2012 - 9 C 0566/11 einen solchen Anspruch verneint. Schließlich werde für die ...
  • BildVerletzung ärztlicher Sorgfaltspflichten – Arzthaftung
    Unter Arzthaftung versteht man die zivilrechtliche Verantwortlichkeit eines Arztes gegenüber einem Patienten bei Verletzung der ärztlichen Sorgfaltspflichten. Doch wann sind die ärztlichen Sorgfaltspflichten verletzt und welche Rechte habe ich als Patient. Behandelt ein Arzt einen Patienten, kommt damit ein Behandlungsvertrag (§ 630a BGB) zustande. Aus dem Behandlungsvertrag schuldet ...

News zum Arztrecht
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    Zur Konferenz "Krankenhaus im Umbruch" laden der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht der Universität Leipzig und die Vereinigung für Medizinrecht (VfM) e.V. ein.Zeit: 06. Juni 2007, 16:00 Uhr bis 06. Mai 2007,...
  • BildNeue Richter am Bundessozialgericht (05.08.2008, 08:44)
    Bereits am 13. März 2008 wurden Dr. Ricarda Brandts, Wolfgang Engelhard und Andreas Heinz mit Wirkung vom 1. August 2008 zu Richtern am Bundessozialgericht gewählt. Die Ernennungsurkunden wurden ihnen durch den Staatssekretär Kajo Wasserhövel,...

Forenbeiträge zum Arztrecht
  • BildFehlerhafter Eingriff ohne Kenntnis des P. Prüfung? (05.09.2007, 17:07)
    Hallo zusammen, folgender Sachverhalt: A ist Arzt und vereinbart mit O einen OP Termin. Bei der OP behandelt der A , irrtümlicherweise einen gesunden Wirbel, anstatt den Wirbel mit dem Bandscheibenvorfall. Erst als O den A wegen erneuter Schmerzen wieder aufsucht, fällt diesem sein Irrtum auf. A setzt allerdings O ...
  • BildSie werden sterben (31.10.2009, 22:17)
    Ein Arzt A sagt zu B: "Sie werden sterben". Einen Monat später ruft A den B an und teilt ihm mit, eine Angestellte C habe die Unterlagen vertauscht, B werde nicht sterben. Kann B den A verklagen?
  • BildAbgabe illegaler Waffe durch Rechtsanwalt, Arzt, etc... (02.02.2011, 17:01)
    Folgender Sachverhalt unter der Annahme, dass gerade keine Amnestie läuft: Person A ist Besitzer einer illegalen, erlaubnispflichtigen Schusswaffe. Er übergibt die Waffe Rechtsanwalt/Arzt/Pfarrer B mit der Maßgabe, dass dieser die Waffe bei der Polizei zur Vernichtung abgeben soll. Dort angekommen, wird B natürlich gefragt, von wem die Waffe stammt, er verweigert aber ...

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