Rechtsanwalt für Arbeitnehmerüberlassungsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Arbeitnehmerüberlassungsrecht

Die Überlassung von Arbeitnehmern wird auch Leiharbeit genannt. Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) regelt alle rechtlichen Belange zu diesem Thema. Voraussetzung hierfür ist, dass sie in einem wirtschaftlichen Rahmen stattfinden.

Leiharbeit gemäß Arbeitnehmerüberlassungsrecht (© Nmann77 - Fotolia.com)
Leiharbeit gemäß Arbeitnehmerüberlassungsrecht
(© Nmann77 - Fotolia.com)

Insbesondere wurde dieses Gesetz ins Leben gerufen, um den Schutz und die Ausbeutung der Leiharbeiter zu minimieren bzw. gar zu verhindern. Die neueste Überarbeitung verfolgt jedoch auch arbeitsmarktpolitische Ziele.

Erlaubnispflichtige Tätigkeit

Das Überlassen von Arbeitnehmern auf Zeit und im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit ist in Deutschland erlaubnispflichtig. Die Bundesagentur für Arbeit erstellt diese Genehmigungen. Jedoch gibt es strenge Auflagen, sodass viele Anträge auf Arbeitnehmerüberlassung abgelehnt werden. In Betrieben, die der Baubranche angehören, ist eine gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung verboten. Dies betrifft jedoch nicht alle branchenzugehörige Betriebe. Welche betroffen sind, darüber gibt die Baubetriebeverordnung (BaubetrV 1980) Auskunft. Bestimmte Arbeiten des Baunebengewerbes sind vom Verbot nicht betroffen. Es handelt sich hierbei etwa um Maler- und Lackierarbeiten, Klempner-, Schreiner- und Metallbauarbeiten.

Kritik am Arbeitnehmerüberlassungsrecht

Das AÜG ist umstritten und wurde bereits mehrfach überarbeitet. Kritiker nennen die Arbeitnehmerüberlassung „die neue Sklaverei“. Dies liegt an der Tatsache, dass die Arbeitsbedingungen und die Löhne bzw. Gehälter der Leiharbeiter oft nicht mit denen übereinstimmen, die ein fest angestellter Mitarbeiter besagter Firma erhält. Während viele Kritikpunkte mittlerweile aus der Welt geräumt wurden, hängt der Arbeitnehmerüberlassung immer noch der Makel der Ausbeutung an.

Unternehmen, die sich um Leiharbeiter bemühen wollen, sollten sich im Vorwege eingehend von einem Rechtsanwalt für Arbeitnehmerüberlassungsrecht informieren lassen, welche Rechte und Pflichten für sie, aber auch für den Arbeitnehmer bzw. die Firma, die ihn vermittelt, entstehen. Natürlich gilt dies auch für die Firmen, die ihre Arbeitnehmer zur Überlassung zur Verfügung stellen. Denn die Rechte und Pflichten, die der Arbeitnehmer hat, werden oft von beiden Vertragspartnern unterschätzt. Fühlt sich der Arbeitnehmer in seinen Rechten hinsichtlich einer Überlassung beschnitten, so ist der Weg in eine Anwaltskanzlei für Arbeitnehmerüberlassungsrecht der Beste. Denn es versteht sich von selbst, dass der Arbeitnehmer die eigentliche Hauptperson in den vertraglichen Übereinkommen zwischen 2 Unternehmen ist. Der Anwalt ist nun vor die Aufgabe gestellt, die Interessen des Arbeitnehmers, seines Arbeitgebers – also der überlassenden Firma - und dem „ausleihenden“ Unternehmen abzuwägen. Nicht immer gelingt die Vermittlung mit Hilfe einer Mediation.


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