Forderungsmanagement für Autohäuser

Autor: , verfasst am 15.05.2017, 09:10| Jetzt kommentieren

Sofern es sich bei dem Schuldner um keinen Verbraucher handelt (§ 286 Abs. 3 BGB), gerät dieser automatisch spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung und deren Fälligkeit in Verzug. Ist der Schuldner aber Verbraucher, dann tritt der Verzug nur dann ein, wenn er von Ihnen als Autohaus in der Rechnung auf diese Folge besonders hingewiesen wurde. Ist der Zeitpunkt Ihres Rechnungszugangs unsicher, dann kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit der Rechnung und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

Mit Eintritt des Verzugs haben Sie als Autohaus immer die Möglichkeit, fremde Hilfe für die Einziehung der Forderung in Anspruch zu nehmen. Die hierfür entstehenden Kosten trägt in der Regel der Schuldner. Eine Auslagerung dieser zeitintensiven Arbeit macht für Sie als Autohaus Sinn, weil sich Ihre Mitarbeiter um Ihr Kerngeschäft kümmern können, Ihre eigenen Einziehungsbemühungen meist nicht bezahlt werden und meist auch weniger wirkungsvoll sind.

Für Ihr Autohaus ist der Erhalt Ihrer Geschäftsbeziehung zum Kunden essentiell, aber ebenso wichtig ist die Realisierung Ihrer offenen Forderung selbst. Sie möchten im engen Wettbewerb keinen Kunden an die Konkurrenz verlieren. Daher muss eine gute Gesprächsatmosphäre mit Ihrem Kunden geschaffen werden, denn nur im vertrauensvollen Dialog kann offen über Zahlungsschwierigkeiten, mögliche Einwendungen oder Missverständnisse geredet werden. Verhandlungsgeschick, freundlicher Umgang mit Ihrem Kunden und fundierte rechtliche Kenntnisse sind dabei die Grundbasis des Erfolges.

Sollte trotz aller außergerichtlichen Bemühungen die Forderung nicht realisiert werden, muss mit Hilfe von Wirtschaftsauskünften, die Informationen über die Bonität des Schuldners eingeholt und dann entschieden werden, ob gerichtliche Maßnahmen rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll sind. Von großem Vorteil ist es, wenn alle vorgerichtlichen und gerichtlichen Maßnahmen (auch mögliche Klageverfahren) sowie alle Zwangsvollstreckungsmaßnahmen „aus einer Hand“ durchgeführt werden, denn dann entsteht kein Informationsbruch in der Bearbeitung. Dies gilt insbesondere für höhere und rechtlich schwierigere Forderungen. 

Wir vertreten Autohäuser im Forderungseinzug sachlich und kompetent. Unser Ziel ist es dabei, Ihre Forderungen kundenerhaltend, erfolgreich, aber auch kostengünstig durchzusetzen.

Schlagwörter: Inkasso, Autohaus, Autohäuser

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