TOP - Anwälte Ciper & Coll., Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich

12.08.2016, 15:51 | Kanzleinews & Personalia | Jetzt kommentieren


Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Wuppertal - vom 30. Juli 2016 Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler:

Kardiotoxische Wirkung eines Chemotherapeutikums, LG Wuppertal, Az.: 5 O 95/14

Chronologie:

Bei der Klägerin wurde in 2011 ein Mammakarzinom diagnostiziert. Die vorgenommene Chemotherapie wies eine kardiotoxische Wirkung auf, die Klägerin ist nun auf ein Kunstherz angewiesen.

Verfahren:

Das Landgericht Wuppertal hat ein kardiologisches und ein gynäkologisches Fachgutachten eingeholt. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die Klägerin nicht über die kardiotoxische Wirkung des Chemotherapeutikums hinreichend aufgeklärt wurde. Die Kausalität zwischen der massiven Herzschädigung und der Chemotherapie könnte gutachterlich nicht festgestellt werden. Das Gericht schlug den Parteien sodann einen Vergleich über rund 10.000,- Euro vor, dem die Klägerin aber nicht nähertritt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:

In den Fällen, in denen echte Behandlungsalternativen existieren, müssen Ärzte die Patienten hierüber hinreichend informieren, um ihnen die Möglichkeit zur Entscheidungsauswahl zu geben, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr D.C. Ciper LLM klar.

Medizingeschädigte Patienten sollten bei der Suche des zu vertretenden Anwaltsbüros vor allem auf folgende fünf Punkte achten:

1. Kompetenz

Diese basiert auf dem Erfahrungsschatz der Kanzlei auf dem Gebiet des Medizinrechtes. Jahrzehntelange Erfahrungen zahlen sich eher aus, als wenige Berufsjahre.

2. Qualifizierung

Diese basiert auf der Erfolgsstatistik: Mehrere hunderte nachweisbare Prozesserfolge in wenigen Jahren lassen eher auf die Qualität der Kanzlei schließen, als beispielsweise ein gutes Dutzend aufgeführte Fälle.

3. Fachanwaltschaft

Rechtsanwälte, die den Titel "Fachanwalt für Medizinrecht" tragen, weisen nach, dass sie auf diesem Gebiet über besondere praktische und theoretische Kenntnisse verfügen, die Anwälte ohne diesen Titel gerade nicht vorweisen können.

4. Teamarbeit

Es ist einleuchtend, bei der Auswahl des Anwaltsbüros auf ein Team erfahrener Rechtsanwälte zurückzugreifen. Nur so ist gewährleistet, dass durch regelmäßigen kanzleiinternen Austausch und Hilfestellungen untereinander das bestmögliche Ziel für den Mandanten erreicht wird. In Klein- oder Kleinstkanzleien fehlt gerade diese Möglichkeit, ganz unabhängig von den Komplikationen in Urlaubs- oder Krankheitsfällen, sowie sonstigen Abwesenheiten des Bearbeiters.

5. Ortsnähe

Schließlich liegt es bereits aus pragmatischen Gründen auf der Hand, dass ein medizingeschädigter Mandant aus z.B. Südbayern nicht unbedingt eine Kanzlei an der Nordseeküste involvieren sollte und umgekehrt.


Quelle: Ciper & Coll. | Ciper.de


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