Präsentationsvertrag

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Beschreibung

Vertrag zwischen einem Präsentator und dessen Auftraggeber zwecks Präsentation eines Produktes des Auftraggebers unter Berücksichtigung aller klärungsbedürftigen wettbewerbsrechtlichen Klauseln.


 

Präsentationsvertrag

 

 

Zwischen

 

[●]

 

- nachfolgend „Auftraggeber“ genannt -

 

und

 

[●]

 

- nachfolgend „Präsentator“ genannt -

 

 

Der Präsentator wird entweder direkt für den Werbekunden tätig oder als Subunternehmer einer Agentur.

 

 

§ 1 Gegenstand

 

1.     Der Präsentator wird als selbständiger Unternehmer im Rahmen seines angemeldeten Gewerbes für den Auftraggeber tätig.

 

2.     Die Präsentation hat zum Ziel, das Produkt [●] zu vermarkten.

Zielgruppe ist [●].

 

 

§ 2 Tätigkeitsbeschreibung und rechtliche Stellung des Präsentators

 

Bei einer Präsentation wird das Produkt vorgestellt bzw. beworben, Der Präsentator übernimmt im Gegensatz zum Promoter keine aktive Produktvermarktung. Er ist mehr „schmückendes Beiwerk“ zur Produktdarstellung.

 

1.     Der Präsentator begleitet die Vorstellung des Produktes.

 

2.     Der Präsentator verfügt über die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten:

 

[●]

 

§ 3 Einsatzmaterialien

 

1.     Für den Einsatz werden die folgenden Materialien benötigt:

 

[●]

 

 

2.     Der Auftraggeber stellt dem Präsentator  die folgenden Einsatzmaterialien zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung:

[●]

 

3.     Die übrigen Einsatzmaterialien sind von dem Präsentator zu stellen. Insbesondere hat der Präsentator für eine ordnungsgemäße Bekleidung zu sorgen. Als solche wird verstanden, [●].

 

4.     Über Beschädigungen der Einsatzmaterialien hat der Präsentator nach Ende eines jeden Einsatztages Rechenschaft abzugeben. Die erfolgt [mündlich / schriftlich] gegenüber dem Auftraggeber.

 

Der Präsentator haftet für Beschädigungen oder Verlust der ihm zur Verfügung gestellten Einsatzmaterialien, soweit er dies zu vertreten hat. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit wird ausgeschlossen.

 

Bei besonders hohen Werten, die außer Verhältnis zum Verdienst des Präsentators stehen, empfiehlt es sich, die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu beschränken.

 

5.     Über den Verbrauch der Waren [und Werbeartikel] hat der Präsentator [täglich / wöchentlich / monatlich] eine Aufstellung zu machen und dem Auftraggeber zur Verfügung zu stellen.

 

 

§ 4 Einsatzzeit und Einsatzort

 

1.     Die Aktion findet in der Zeit von [●] bis [●] (im Folgenden Aktionszeitraum genannt) statt. Der Präsentator wird seine Tätigkeit in der Zeit von [●] bis [●] während des gesamten Aktionszeitraumes ausüben.

 

2.     Die Einsatzzeiten können durch den Auftraggeber kurzfristig geändert werden. Bei Verschiebungen von mehr als 24 Stunden steht beiden Parteien ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.

3.     Der Präsentator wird seine Tätigkeit in [●] ausüben.

 

4.     Der Einsatzort kann durch den Auftraggeber kurzfristig geändert werden. Bei einer Verlegung von mehr als [●] km, steht beiden Parteien [ein außerordentliches Kündigungsrecht zu / stellt der Auftraggeber den Transport / kommt der Auftraggeber für die Mehrkosten auf].

 

 

§ 5 Vergütung/ Rechnungsstellung/ Fälligkeit

 

1.     Der Präsentator erhält eine pauschale Vergütung von € [●] pro [Tag / Stunde].

 

2.     Der Präsentator stellt dem Auftraggeber [wöchentlich / monatlich/ nach Abschluss der Aktion] eine Rechnung.

 

3.     Die Vergütung wird fällig [●] Tage [nach Rechnungsstellung / mit Rechnungsstellung] durch den Präsentator, soweit sie entstanden ist.

 

 

§ 6 Aufwendungsersatz und Auslagen

 

1.     Hat der Präsentator im Rahmen oder zur Vorbereitung der Aktion Aufwendungen getätigt, die von dem Auftraggeber gefordert werden, werden diese von dem Auftraggeber ersetzt. Im Zweifel hat der Präsentator die Aufwendung vorher anzuzeigen und bewilligen zu lassen.

 

2.     Der Auftraggeber kommt für die folgenden Aufwendungen auf:

[●]

 

3.    Sonstige Auslagen werden nicht erstattet.

 

 

§ 7 Geheimhaltung

 

1.    Der Präsentator verpflichtet sich über sämtliche internen Informationen in Bezug auf die Auftraggeber (sowie dessen Auftraggeber), die er im Rahmen seiner Tätigkeit erlangt Stillschweigen zu wahren, soweit die Preisgabe nicht ausdrücklich durch den Auftraggeber erlaubt wird.

 

2.    Bei Zuwiderhandlung fällt eine Vertragsstrafe in Höhe von € [●] an. Ein darüber hinausgehender Schadensersatzanspruch bleibt davon unberührt.

§ 8 Wettbewerbsverbot

 

1.    Der Präsentator verpflichtet sich, während des [Aktionszeitraumes/ in der Zeit vom [●] bis [●]] keine Werbetätigkeiten für die folgenden [Firmen / Marken / Produktgruppen / [●]] auszuüben:

 

  1. Dem Präsentator ist es untersagt, seine für diese Tätigkeit erworbenen Materialien für eine andere Werbeaktion zu verwenden, sofern dies nicht ausdrücklich durch den Auftraggeber erlaubt wird. Dies gilt nicht für Materialen, die aus Mitteln des Präsentators angeschafft worden sind, es sei denn der Auftraggeber hat die Kosten vollständig erstattet.

 

 

§ 9 Ausfallrisiko

 

1.    Fällt die Aktion nach Abschluss dieses Vertrages aus oder ändert sich die Art und Weise der Ausführung auf eine Weise, die eine Ausübung der Tätigkeit nach diesem Vertrag unmöglich macht oder kann der Zweck nicht mehr oder nicht mehr wie erwartet erreicht werden, wird dieser Vertrag gegenstandlos.

 

2.    Der Präsentator erhält in diesem Fall [keine Vergütung. / eine Vergütung in Höhe von € [●].]

 

3.    Kann die Aktion aufgrund eines von dem Auftraggeber zu vertretenden Umstandes nicht durchgeführt werden, erhält der Präsentator eine Entschädigung von [maximal] € [●]. Der Präsentator verzichtet auf die Geltendmachung von eventuell weitergehendem entgangenem Gewinn.

 

4.    Hat der Präsentator für die Durchführung der ausgefallenen Aktion notwendige Auslagen getätigt, so werden diese nach Vorlage der Quittungen von dem Auftraggeber ersetzt. In diesem Zusammenhang angeschaffte Sachen sind dem Auftraggeber mit der Erstattung zu überlassen, erworbene Rechte sind mit der Erstattung an den Auftraggeber abzutreten.

 

5.    Kann die Aktion aufgrund eines von dem Präsentator zu vertretenden Umstandes nicht durchgeführt werden, erhält der Auftraggeber eine Entschädigung in Höhe von [maximal] € [●]. Der Auftraggeber verzichtet auf die Geltendmachung von eventuell weitergehendem entgangenem Gewinn.

 

6.    Die Parteien haben Vorsatz und [grobe] Fahrlässigkeit zu vertreten.

 

§ 10 Kündigung

 

1.    Dem Auftraggeber steht neben dem Recht aus § 4 Nr.2 ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, wenn der Präsentator seinen Pflichten aus diesem Vertrag nicht nachkommt. Einer vorherigen Abmahnung bedarf es nicht.

 

2.    Dem Präsentator steht neben dem Recht aus § 4 Nr.2 ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, wenn der Auftraggeber seine Pflichten aus diesem Vertrag nicht erfüllt. Der Auftraggeber ist vorher [schriftlich] zur Einhaltung der betreffenden Pflicht aufzufordern.

 

3.    Die Kündigung erfolgt schriftlich gegenüber dem anderen Teil.

 

 

§ 11 Wirkung der Vertragsbeendigung

 

1.    Endet dieser Vertrag vorzeitig, so ist der Präsentator von dem Zeitpunkt der Beendigung an nicht mehr zur Durchführung der Aktion verpflichtet.

 

2.    Die Pflicht zur Geheimhaltung nach § 7 bleibt unabhängig davon bestehen.

 

3.    Das Wettbewerbsverbot nach § 8 bleibt nur dann in Kraft, wenn im Beendigungszeitraum mit der Aktion bereits begonnen worden war.

 

 

§ 12 Gewerbe / Umsatzsteuer

 

1.    Der Präsentator ist selbständiger Gewerbetreibender und verfügt über den dazu erforderlichen Gewerbeschein. Sofern dies bei Vertragsschluss nicht der Fall ist, wird die Gewerbeanmeldung so rechtzeitig nachgeholt, dass diese vor Beginn der Aktion vorliegt. Dem Auftraggeber ist der Gewerbeschein in Kopie zu überlassen.

 

  1. Der Präsentator weist auf seine Vergütung [keine / eine] Umsatzsteuer in Höhe von [●]% aus.

 


§ 13 Rechnungsstellung /Verjährung

 

1.    Die Rechnung hat die folgenden Angaben zu enthalten:

 

  • Rechnungsanschrift
  • Name und Adresse des Präsentators bzw. dessen Gewerbebetriebes
  • Rechnungsnummer
  • Steuernummer
  • Rechnungsdatum:
  • Unterschrift des Präsentators

 

2.    Bei Fehlen einer dieser Angaben kann die Rechung zurückgewiesen werden. Die Zurückweisung ist [nicht] zu begründen.

 

3.   Der Vergütungsanspruch verjährt, wenn er nicht innerhalb eines Jahres in einer der Form nach Nr.1 genügenden Rechnung gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht wurde. Die Verjährung beginnt an dem Tag, welcher auf den letzten Tag des Aktionszeitraumes folgt. Sie endet am gleichen Kalendertag des Folgejahres. Beginnt die Verjährung am 29. Februar, so ist endet sie am 1. März des Folgejahres.

 

 

§ 14 Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder sollte dieser Vertrag Lücken enthalten, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke ist diejenige wirksame Bestimmung zu vereinbaren, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung entspricht oder am nahesten kommt.

 

 

 

[Ort, Datum]                                                              [Ort, Datum]

 

 

 

 

____________________                                          ____________________

[●]                                                                               [●]




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Erstellt von , 10.03.2017 19:43
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 10.03.2017 19:43


 
 


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