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Pfandrecht - Versteigerung gepfändeter Sachen

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Erklärung zum Begriff Pfandrecht - Versteigerung gepfändeter Sachen

Bei der Versteigerung gepfändeter Sachen handelt es sich um einen staatlichen Hoheitsakt, bei dem durch einen Gerichtsvollzieher gefändete Sachen verwertet werden.

Die gesetzliche Regelung für die öffentlcihe Versteigerung der gepfändeten Sachen findet sich in den §§ 814 - 825 ZPO. Dabei ist zu beachten, dass zwischen der Pfändung und der Versteigerung ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen muss. Zeit und Ort der Versteigerung werden von dem Gerichtsvollzieher bestimmt, wobei sie innerhalb des Vollstreckungsbezirks stattfinden muss.

Gläubiger und Schuldner müssen von diesem Termin in Kenntnis gesetzt werden; ansonsten muss er öffentlich bekannt gegeben werden. Bei der Versteigerung darf jeder -auch der Schulder - mitbieten.

Den Erlös aus der Vollstreckung erhält der Gläubiger, wobei zunächst die Kosten für die Vollstreckung abgezogen werden. Falls noch ein Überschuss bleibt, so geht dieser an den Schuldner.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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