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Mehrheiten - Verein

Lexikon | 1 Kommentar

Erklärung zum Begriff Mehrheiten - Verein

Bei Beschlüssen der Mitgliederversammlung eines Vereins werden nur die Ja- und Nein-Stimmen gewertet; Enthaltungen sowie ungültige Stimmen spielen also bei der Berechnung der Mehrheit keine Rolle. Ausnahmen sind lediglich in jenen Fällen gegeben, in denen die Satzung vorgibt, dass ungültige Stimmen automatisch als Nein-Stimmen zu werten sind.

Ein Beschluss gilt als gefasst, wenn die einfache Mehrheit gegeben ist; das heißt, es sind mehr gültige Ja- als Nein-Stimmen vorhanden.

Darüber hinaus gibt es noch die absolute Mehrheit, die identisch ist mit der einfachen Mehrheit - außer, wenn die Satzung eine andere Definition bestimmt.

Des Weiteren bestht die Möglichkeit der relativen Mehrheit, welche in jenen Fällen zum Tragen kommt, in denen es mehrere Beschlussalternativen gibt. Bei jener Alternative, welche die meisten Ja-Simmen erhalten hat, liegt die relative Mehrheit vor.

Auch kann es Beschlüsse geben, für deren Fassung es einer qualifizierten Mehrheit bedarf. Diese ist gegeben, wenn eine bestimmte Mehrheit vorliegen muss, die größer als eine einfache Mehrheit ist, beispielsweise eine Zwei-Drittel-Mehrheit oder eine Drei-Viertel-Mehrheit.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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13 - Dr .ei =

Bisherige Kommentare zum Begriff (1)

Elke  (13.03.2015 14:19 Uhr):
[Bei Beschlüssen der Mitgliederversammlung eines Vereins werden nur die Ja- und Nein-Stimmen gewertet; Enthaltungen sowie ungültige Stimmen spielen also bei der Berechnung der Mehrheit keine Rolle....] Wo steht das?



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