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Trainingsmaßnahmen - Hartz 4

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Erklärung zum Begriff Trainingsmaßnahmen - Hartz 4

Um die Eingliederung von ALG-II-Empfängern in den Arbeitsmarkt zu verbessern, kann die Arge dem Hilfeempfänger Trainingsmaßnahmen empfehlen.

Diese Maßnahmen können sowohl innerhalb von Betrieben als auch bei externen Bildungsträgern durchgeführt werden. Dabei werden seitens der Behörde die notwendigen Kosten für die Maßnahme inklusive der Prüfungsgebühren übernommen. Des Weiteren werden auch notwendige Fahrtkosten zwischen Wohnung und Weiterbildungsstätte erstattet. Eltern, die sich in dieser Maßnahme befinden, erhalten 130 € zusätzlich pro Monat für Betreuungsleistungen ihrer aufsichtspflichtigen Kinder.

Wann ist eine Trainingsmaßnahme nicht möglich?
Ausgeschlossen ist eine Förderung immer dann, wenn der Arbeitgeber den Arbeitslosen innerhalb von vier Jahren schon einmal in einer versicherungspflichtigen Tätigkeit angestellt hatte. Des Weiteren ist eine Förderung unmöglich, wenn der ALG-II-Empfänger vor dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit schon von dem Anbieter der Maßnahme einer Beschäftigung angeboten bekommen hat.

Außerdem werden Förderungsmaßnahmen nicht bewilligt, wenn davon auszugehen ist, dass der Arbeitslose auch ohne eine derartige Beschäftigung in den Arbeitsmarkt integriert werden kann. Auch Arbeitgeber, denen auf dem ersten Arbeitsmarkt hinreichend notwendige Fachkräfte vermittelt werden können, stellen keine förderungsfähige Trainingsmaßnahme dar.



Erstellt von , 03.05.2010 15:29
Zuletzt editiert von webmaster, 05.09.2011 11:18


 
 

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