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Schriftliches Vorverfahren

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Erklärung

Nach Einreichung einer Klageschrift kann das Gericht gemäß § 272 Abs. 2 ZPO entweder einen ersten frühen Termin bestimmen oder ein schriftliches Vorverfahren anordnen, um dem Beklagten die Möglichkeit zu geben, sich zu verteidigen. Beide Wege stehen dem Gericht grundsätzlich wahlweise zur Verfügung, in der Praxis überwiegt das schriftliche Vorverfahren.

Der Richter setzt dem Beklagten eine Notfrist von zwei Wochen zur Anzeige seiner Verteidigungsabsicht sowie eine weitere Frist von zwei Wochen zur Klageerwiderung.

Bei den Folgen der Fristversäumung ist zu unterscheiden:

In der Praxis setzt der Richter nach dem Eingang der Klageerwiderung des Beklagten dem Kläger einen Termin zur Erwiderung (Replik).

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