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Obliegenheiten - Rechtsschutzversicherung

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Erklärung zum Begriff Obliegenheiten - Rechtsschutzversicherung

Als "Obliegenheiten" werden Nebenpflichten des Versicherungsnehmers bezeichnet, welche sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben, wobei zwischen gesetzlichen Obliegenheiten und jenen, die sich aus den in den ARB vereinbarten unterschieden wird. Diese werden dann noch einmal unterteilt in

  • Obliegenheiten vor dem Rechtsschutzfall und
  • Obliegenheiten anch dem Rechtsschutzfall.

Der Versicherungsnehmer ist dazu verpflichtet, den Versicherer vor Vertragsabschlus über jene Umstände zu informieren, welche für den individuellen Vertrag von Bedeutung sind. Verletzt ein Versicherungsnehmer seine Obliegenheiten, so führt dies in der Regel dazu, dass er seinen Versicherungsschutz verliert.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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