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Raumordnungsplan

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Erklärung zum Begriff Raumordnungsplan

Als "Raumordnung" wird die Ordnung, Entwicklung und Sanierung von Regionen und Ländern bezeichnet, welche die bestmögliche Nutzung des Lebensraums gewährleisten soll. Als Leitvorstellung dient hierfür eine nachhaltige Raumentwicklung.

Bei einem Raumordnungsplan handelt es sich um das zentrale Planungsinstrument für die Landesplanung. Zu den Raumordnungsplänen zählen eine Vielzahl von Plänen und Plantypen, beispielsweise der Landesentwicklungsplan oder Regionalpläne.

Die Länder sind gemäß dem Raumordnungsgesetz zur Aufstellung von Raumordnungsplänen verpflichtet




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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Nachrichten zu Raumordnungsplan

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Entscheidungen zum Begriff Raumordnungsplan

  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 02.10.2007, 8 C 11412/06.OVG
    1. Ein regionaler Raumordnungsplan ist unwirksam, wenn er mit seinem von dem Planungsträger beschlossenen Inhalt nicht genehmigt wird und der unter Auflagen genehmigte Plan von dem Planungsträger vor der Bekanntmachung der Genehmigung des Plans so nicht beschlossen worden ist (fehlender Beitrittsbeschluss). 2. Zur...
  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 09.04.2008, 8 C 11217/07.OVG
    1. Ein Bebauungsplan ist nicht den Zielen der Raumordnung angepasst, wenn er ohne überzeugende Gründe die Errichtung von Windenergieanlagen für etwa ein Drittel der Fläche ausschließt, die im regionalen Raumordnungsplan als Konzentrationszone für Windenergienutzung im Sinne des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB dargestellt ist. 2. Die durch...
  • BVERWG, 13.03.2003, BVerwG 4 C 3.02
    1. Ist in einem Standorte für Windenergieanlagen ausweisenden Raumordnungsplan für bestimmte Flächen noch keine abschließende raumordnerische Entscheidung getroffen und fehlt es daher an einem schlüssigen gesamträumlichen Planungskonzept, kann der Raumordnungsplan die Ausschlusswirkung des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB nicht entfalten (im...
  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 07.12.2006, 1 C 10901/06.OVG
    1. Ein regionaler Raumordnungsplan darf die Zielaussage enthalten, dass bestimmte landschaftsprägende Kulturdenkmäler mit erheblicher Fernwirkung vor optischen Beeinträchtigungen zu schützen sind. 2. Ein Bebauungsplan, der in einem Gewerbegebiet die Errichtung eines 55 m hohen Werbemastes vorsieht, kann wegen der damit verbundenen...
  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 07.03.2005, 8 A 12244/04.OVG
    Die Luftfahrtbehörde ist auch dann nicht gehindert, die Zustimmung zur Erteilung eines Bauvorbescheides für über 100 m hohe Windenergieanlagen bei Gefährdung des Luftverkehrs in der Kontrollzone eines Militärflughafens zu verweigern, wenn der Standort der geplanten Anlagen in einem Gebiet liegt, das der regionale Raumordnungsplan als...
  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 12.12.2007, 8 A 10632/07.OVG
    1. Das Verbot der Beschädigung gesetzlich geschützter Biotope nach § 28 Abs. 3 Satz 1 LNatSchG ist auf die Tathandlung und nicht bereits auf die Überplanung der Flächen durch einen Bebauungsplan bezogen. Die Gemeinde hat jedoch ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung des Vorliegens einer Befreiungslage. 2. Zur Zielfestlegung...
  • BVERWG, 28.11.2005, BVerwG 4 B 66.05
    Weist der Raumordnungsplan Vorranggebiete aus, die der Nutzung der Windenergie im Plangebiet substanziell Raum schaffen, stehen Flächen, auf denen die Träger der Flächennutzungsplanung weitere Standorte für Windenergieanlagen ausweisen dürfen (so genannte "weiße" Flächen), der Ausschlusswirkung des § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB nicht...
  • OVG-SACHSEN-ANHALT, 14.05.2009, 2 L 255/06
    Die Frage, ob der Nutzung der Windenergie in einem Raumordnungsplan in substantieller Weise Raum verschafft wird, ist aufgrund einer Gesamtbetrachtung zu prüfen. Maßgeblich ist hierbei, ob die ausgewiesenen Konzentrationsflächen nach ihrer Zahl und Größe einen beachtlichen Teil der potentiell für die Windkraftnutzung in Betracht...
  • OVG-RHEINLAND-PFALZ, 05.09.2006, 8 A 10343/06.OVG
    Die Entscheidung der zuständigen Landesplanungsbehörde über den Antrag einer Gemeinde auf Zulassung einer Abweichung von Zielen der Raumordnung zur Durchführung eines Vorhabens auf dem Gemeindegebiet stellt einen mit der Verpflichtungsklage zu erstreitenden Verwaltungsakt dar. Das Erfordernis geänderter Tatsachen oder Erkenntnisse als...
  • HESSISCHER-VGH, 12.09.2000, 2 UE 924/99
    Unterliegt der Abbau von Quarzkies keinem bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren, so haben die Bergbehörden im Verfahren über die Zulassung eines Rahmenbetriebsplans auch zu prüfen, ob das Vorhaben bauplanungsrechtlich zulässig ist (im Anschluss an BVerwG, Urteile vom 16. März 1989 - 4 C 25.86 - NVwZ 1989, 1162; - 4 C 36.85 - NVwZ...

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