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Persönlichkeitsrecht

Lexikon

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Erklärung zum Begriff Persönlichkeitsrecht

Von großer Bedeutung ist das in Art. 2 I i.V.m. Art.1 I GG niedergeschriebene allgemeine Persönlichkeitsrecht. Sinn des Persönlichkeitsrechtes ist der Schutz der menschlichen Persönlichkeit.

Durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht sollen Eingriffe in die engere persönliche Lebenssphäre vermieden werden. Dabei wird insbesonderezwischen der inneren und äußeren Sphäre einer Person unterschieden. Die innere Sphäre beschreibt die Intimsphäre. Die äußerer Sphäre hingegen beschreibt die Privat- und
oder die Geheimshäre.

Ein Eingriff darf demnach nur unter strengen Voraussetzungen in die äußere Sphäre stattfinden. Ein Eingriff in die innere Sphäre ist nicht erlaubt und stets unzulässig. Das materielle Recht schützt in einigen Bereichen das Persönlichkeitsrecht explizit. Beispielsweise wird die persönliche Ehre, der Name oder das Recht am eigenen Bild durch Gesetzt geschützt.



 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von JuraforumWiki-Redaktion, 21.10.2010 15:04
Zuletzt editiert von webmaster, 05.09.2011 11:18


 
 

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Entscheidungen zum Begriff Persönlichkeitsrecht

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  • LAG-BADEN-WUERTTEMBERG, 17.06.2011, 12 Sa 1/10
    1. Tritt eine Partei wirksam von einem Prozessvergleich zurück, ist das Verfahren zumindest im Arbeitsgerichtsprozess in dem Stadium fortzusetzen, in dem es sich vor Abschluss des Prozessvergleichs befand (im Anschluss an BAG, Urteil vom 05.08.1982, 2 AZR 199/80; Urteil vom 28.03.1985, 2 AZR 92/84 - Rdnrn. 54 ff.). 2. Ein...
  • KG, 31.10.2008, 9 W 152/06
    Die Veröffentlichung eines Zitates aus einem anwaltlichen Schriftsatz kann das in Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich gewährleistete allgemeine Persönlichkeitsrecht des Rechtsanwaltes in seiner Ausprägung als Selbstbestimmungsrecht, in bestimmtem Umfang darüber zu entscheiden, ob und wie die...
  • BVERFG, 10.11.1998, 1 BvR 1531/96
    1. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) schützt den Einzelnen auch gegenüber der fälschlichen Zuschreibung von Mitgliedschaften in Vereinigungen oder Gruppen, sofern diese Zuschreibung Bedeutung für die Persönlichkeit und deren Bild in der Öffentlichkeit hat. 2. Es ist mit dem...
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 15.04.2013, 2 S 512/13
    1. Zu den Anforderungen an eine gesetzliche Grundlage für staatliches Informationshandeln, das zu Grundrechtsbeeinträchtigungen des Bürgers führt. 2. Zur Zulässigkeit von öffentlichkeitswirksamen Erklärungen der Postbeamtenkrankenkasse gegenüber ihren Mitgliedern, die geeignet sind, das durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG...

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