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Paritätischer Wohlfahrtsverband

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Erklärung zum Begriff Paritätischer Wohlfahrtsverband

Bei dem Paritätischen Wohlfahrtsverband handelt es sich um einen der bestehenden sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der in Berlin ansässig ist. Für mehr als 10.000 eigenständige Organisationen, Initiativen und Einrichtungen im Gesundheits- und Spozialbereich fungiert er als Dachverband. Aufgeteilt ist er in 15 Landesverbände

Der Paritätische Wohlfahrtsverband wurde im Jahre 1924 gegründet, damals noch als "Vereinigung der freien privaten gemeinnützigen Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands e. V.". Nachdem er ein Jahr später in "Fünfter Wohlfahrtsverband" umbenannt wurde, erfolgt 1932 seine endgültige Namensänderung, welche bis heute Gültigkeit besitzt. Der Name selbst stammt vom lateinischen Wort "paritas" = Gleichheit ab, da Grundgedanke des Verbands ist, dass jeder Mensch den gleichen Respekt verdient und gleiche Chancen haben soll.

Zu den Aufgaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zählen

  • die Beratung seiner Mitglieder in rechtlichen, fachlichen und orgnisatorischen Fragen,
  • Finanzierung von Projekten,
  • Anbieten von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Mitglieder.



Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


 
 

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Nachrichten zu Paritätischer Wohlfahrtsverband


Entscheidungen zum Begriff Paritätischer Wohlfahrtsverband

  • BildLAG-MUENCHEN, 02.10.2008, 2 Sa 438/08
    Das dem Arbeitgeber in § 5 Abs. 6 AVR Paritätischer Wohlfahrtsverband eingeräumte Ermessen ist nicht auf die Prüfung der Voraussetzungen des Abs. 7 bezogen. Die schlechte wirtschaftliche Situation einer Einrichtung kann bei der Entscheidung über den Bewährungsaufstieg berücksichtigt werden.
  • BildBVERWG, 20.08.2004, BVerwG 9 B 40.04
    § 3 Abs. 1 Nr. 5 ThürVwKostG, der den freien Wohlfahrtsverbänden in Thüringen Befreiung von Verwaltungsgebühren gewährt, verstößt nicht gegen den bundesrechtlichen Grundsatz der Abgabengerechtigkeit (Art. 3 Abs. 1 GG), wenn der Befreiungstatbestand dahingehend ausgelegt wird, dass er nur den in der Liga der freien Wohlfahrtsverbände...
  • BildBAG, 11.06.2013, 1 ABR 32/12
    1. § 97 Abs. 1 ArbGG lässt auch eine vergangenheitsbezogene Feststellung der Tarifzuständigkeit einer Gewerkschaft zu.2. In dem Verfahren um die Tarifzuständigkeit einer Vereinigung sind weder die Spitzenorganisationen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite noch die obersten Arbeitsbehörden des Bundes und der Länder beteiligt.
  • BildVG-KARLSRUHE, 18.04.2008, 4 K 268/06
    1. Die Verbände des Diakonischen Werks zählen zu den amtlich anerkannten Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und sind daher nach den Vorschriften des Landesgebührengesetzes (LGebG) grundsätzlich gebührenbefreit. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die konkrete Einrichtung steuerrechtlich als Zweckbetrieb einzuordnen ist und die...
  • BildHESSISCHES-LSG, 11.04.2006, L 9 AS 43/06 ER
    1. Soweit der Antragsteller im Wege der einstweiligen Anordnung einen höheren Regelleistungsbedarf als der gesetzlichen Betrag von 345 ¬ (West) monatlich begehrt, ist das Vorliegen eines Anordnungsgrundes nicht glaubhaft gemacht. 2. Ein unabweisbarer Zusatzbedarf von pauschal 19 % der Regelleistung ist jedenfalls im Hinblick darauf...

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