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Minderkaufmann

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Erklärung zum Begriff Minderkaufmann

Die Bezeichnung "Minderkaufmann" stammt aus dem Handelsrecht, wo sie in früheren Zeiten Anwendung fand. Tituliert wurde so ein Kaufmann, welcher die handelsrechtlichen Eigenschaften eines Kaufmanns zwar erworben hatte, seine betriebliche Tätigkeit aber derart gering war, dass sie eigentlich nicht als "kaufmännisch" bezeichnet werden konnte. Angewendet wurde die Bezeichnung überwiegend für kleine Kaufleute sowie Handwerksbetriebe.

Im Gegensatz zu den sogenannten "Vollkaufleuten" unterlag der Minderkaufmann nur wenigen handelsrechtlichen Bestimmungen und war relativ frei in der Führung seines Kassenbuchs. Da eine derartige Form des Kaufmanns mehr Vor- als Nachteile brachte, nahemen nur wenige Minderkaufleute die Option war, zu einem Vollkaufmann aufzusteigen.




Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


 
 

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Entscheidungen zum Begriff Minderkaufmann

  • BGH, 04.05.1998, II ZB 18/97
    UmwG 1994 §§ 19 Abs. 1, 20, 121 a) Die Verschmelzung einer GmbH auf ihren Alleingesellschafter als natürliche Person ist nach dem UmwG 1994 auch dann zulässig, wenn dieser als Minderkaufmann nicht in das Handelsregister eingetragen werden kann. b) Die Wirkungen der Verschmelzung treten in diesem Fall abweichend von § 20 UmwG mit...
  • LG-FREIBURG, 23.07.2008, 7 Ns 240 Js 11179/04 - AK 63/08
    Wer im Internet unter Vortäuschung seiner Zahlungsabsicht entgeltliche Leistungen bestellt und erhält und dabei über ein computergesteuertes Konfigurationsmenü seine zutreffenden Bankdaten angibt und eine Einzugsermächtigung erteilt, begeht zwar keinen Betrug oder Computerbetrug nach §§ 263, 263a StGB, macht sich jedoch wegen...
  • BVERWG, 21.03.2000, BVerwG 1 C 15.99
    Leitsatz: Die Industrie- und Handelskammern waren nach § 3 Abs. 3 Satz 2 IHKG 1992 nicht daran gehindert, den Grundbeitrag für Kammerzugehörige, deren Gewerbeertrag/Gewinn einen bestimmten Betrag (hier: 48 000 DM) nicht übersteigt und deren Gewerbebetrieb einen vollkaufmännischen Geschäftsbetrieb nicht erfordert, niedriger...
  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 17.06.1998, 14 S 38/98
    1. Die Verpflichtung, gleichzeitig der IHK und der Steuerberaterkammer anzugehören, ist verfassungsrechtlich unbedenklich (wie Beschluß des Senats vom 17.7.1995 - 14 S 1872/94). 2. Der an die Eintragungsfähigkeit ins Handelsregister anknüpfende Begriff des "vollkaufmännischen Kammerzugehörigen" stellt ein an der...
  • OLG-KOELN, 05.07.1995, 27 U 19/95
    Forderungsübergang bei Erwerb eines Handelsgeschäftes Zu den Umständen, die die Annahme begründen, daß ein Handelsgeschäft durch Rechtsgeschäft unter Lebenden erworben und unter der bisherigen Firma fortgeführt wird.

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