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Marke

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Erklärung zum Begriff Marke

Eine Marke wird einerseits im Sinne von "Anschlag") andererseits im Sinne von "Markierung“ benutzt.

Inhaltsübersicht

  • Marke im Sinne von Markierung
    • Verbreitete Markenformen
    •  Anwendungsgebiete der Marke im Sinne von Markierung
    • rechtliche Bedeutung
  • II.  Anschlag
  • III. Ortsnamen

I. Markierung

Der Begriff Marke, abstammend vom griechischen Marka (dt. Zeichen), entwickelte sich weiter über das italienische Marca zum französischen Marque und bezeichnet kurz eine - wie auch immer geartete - Markierung.

Verbreitete Markenformen

Folgende Arten von Markierungen werden besonders häufig als "Marke" bezeichnet:

  • Plaketten (z.B. als Erkennungsmarke)
  • (Klebe-)Etiketten (Briefmarken, Gebührenmarken)
  • Stempel / Siegel: Siegelmarken (Dienstsiegel)
  • mit Stift oder Kreide angezeichnete Linie zur Kennzeichnung einer Höhe, eines Wasserstands, etc., manchmal auch nur als gedachte Linie: (z.B. "der Sportler hat die Marke von 2,00 Meter übersprungen")

Anwendungsgebiete der Marke im Sinne von Markierung

Die Markierungen haben verschiedene Nutzen:

  • Erkennbarkeit von Personen:
    • Erkennungsmarken beim Militär
    • Kriminaldienstmarken
    • Hundemarken
  • Nachweis errichteter Gebühren, getätigter Einkäufe, berechtigter Ansprüche etc.:
  • Briefmarken
  • Gebührenmarken
  • Rabattmarken
  • Lebensmittelmarken im Sinne von Lebensmittelkarten
  • Marke im Sinne von Warenzeichen, siehe auch Marke (Rechtsschutz)
  • Nachweis der Herkunft eines Produkts aus einem Herstellerbetrieb bzw. von einem Autor:

darüberhinaus:

  • eine klassische Markierung (z.B. Stadtmarke als Begriff für städtebauliche Dominante)
  • eine Grenze (Grenzmark)
  • als Maß siehe auch Mark
  • becherartige Schmelzeinstülpungen an den Schneidezähnen von Pferden, siehe Zahnaltersschätzung

rechtliche Bedeutung

  • Im rechtlichen Bereich wird eine rechtlich geschützte Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen durch Hersteller oder Handelsunternehmen als Marke (Rechtsschutz) bezeichnet. Hier wird im Besonderen noch zwischen
    • Wortmarke
    • Bildmarke
    • Bild-/Wortmarke
    • 3D-Marke
    • Hörmarke
    • Farbmarke
    • Tastmarke (haptische Marke)
    • Geruchsmarke, sowie
    • speziellen Formen, wie Hersteller- und Handelsmarke, Dachmarke, Personenmarke unterschieden.

Hierzu siehe auch: Kommunikationspolitik, Markentechnik, Markenbewusstsein, Markenführung

II. Anschlag

In der Druckindustrie, beim Bedrucken von Bogen, wird das Wort "Marke" im Sinne von Anschlag benutzt. Der in die Bogendruckmaschine transportierte Bogen fährt nach vorn (Vordermarke), oben (Deckmarke) und zur Seite (Seitenmarke) gegen einen Anschlag. Man erreicht genaue Passer- und Registerhaltigkeit.

Zu Testzwecken werden auch spezielle Zeichen auf den Bogen (vorn, hinten und seitlich) gedruckt, die im oben genannten Sinne auch als Marke (Markierung) bezeichnet werden.

III. Ortsnamen

  • eine Gemeinde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, siehe Marke (Anhalt)
  • ein Ort in der Stadt Hückeswagen, siehe Marke (Hückeswagen)
  • ein Ort in der Stadt Osterode am Harz
  • ein Ort in der Stadt Kortrijk

 




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von Wikipedia, 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


Dieser Artikel stammt aus der Quelle Wikipedia und unterliegt der GNU FDL.

 
 

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Entscheidungen zum Begriff Marke

  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, 02.07.2013, 11 U 4/12 (Kart)
    Zum kartellrechtsneutralen spezifischen Gegenstand der Marke können auch Lizenzvertragsklauseln gehören, die den Lizenznehmer zur Benutzung der Marke für das streitgegenständliche Produkt verpflichten
  • OLG-KOELN, 28.11.1997, 6 U 167/96
    1. Die Marke ,IBUTAD" für ibuprofenhaltige Antirheumatika ist verwechselbar mit der für denselben Anwendungsbereich benutzten Marke ,IBUTOP". 2. Zur Frage der Verwirkung markenrechtlicher Unterlassungs-, Auskunfts- und Schadensersatzansprüche.
  • BGH, 12.07.2001, I ZR 100/99
    Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Marke als bekannte Marke im Sinne von § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG anzusehen ist.
  • BGH, 24.06.2004, I ZR 308/01
    Zur Frage der Markenrechtsverletzung, wenn in einer angegriffenen Marke eine beschreibende Angabe besonders herausgestellt wird.
  • BGH, 19.09.2001, I ZB 6/99
    Zur Frage der Unterscheidungskraft einer Marke, die in der grünen Einfärbung von Prozessorengehäusen besteht.

  • mehr Entscheidungen anzeigen

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