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Gastschulaufenthalt

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Erklärung zum Begriff Gastschulaufenthalt

Als "Gastschulaufenthalt" wird der mindestens dreimonatige Aufenthalt eines Schülers in einem anderen Land bezeichnet, in dem er bei einer Gastfamilie wohnt und am dortigen Schulunterricht teilnimmt. Gesetzlich geregelt wird der Gastschulaufentalt gemäß § 651l BGB.

Gegenüber einem gewöhnlichen Reisevertrag bestehen einige Besonderheiten: der Resieveranstalter ist zum einen dazu verpfichtet, für den Gastschüler eine Unterkunft bei einer durchschnittlichen Familie des Gastlandes zu finden. Darüber hinaus muss er den Gastschüler an einer Schule anmelden, damit dessen Teilnahme am dortigen Unterricht gewährleistet ist.

Zu beachten ist, dass die Vorschriften des § 651l BGB nur für jene Fälle gelten, in denen der Gastschulaufenthalt mindestens drei Monate andauert. Für kürzere Aufethalte finden sie nur dann Anwendung, wenn dies vom Gastschüler audrücklich gewünscht wird.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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