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Fertigstellungsbescheinigung BGB

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Erklärung zum Begriff Fertigstellungsbescheinigung BGB

Seit der § 641a BGB eingeführt wurde, besteht die Möglichkeit, die Abnahme eines Werkes durch eine Fertigstellungsbescheinigung eines Sachverständigen zu ersetzen. Dieser Sachverständige muss im Einvernehmen beider Parteien, also des Auftraggebers und des Auftragnehmers, gewählt werden. Danach wird ein Werkvertrag mit ihm geschlossen, durch den er sich dazu verpflichtet, das betreffende Werk zu begutachten und darüber die Fertigstellungsbescheinung zu erstellen (beziehungseise etwaige Mängel aufzuführen). Diese ist mit einer Abnahme gleichzusetzen und nicht mit einem Gutachten.

Das Gesetz dient dem Zweck der schnelleren Bezahlung des Auftragnehmers. Darüber hinaus soll vermieden werden, dass der Auftraggeber Mängel rügt, die nicht gerechfertigt sind, und somit dem Auftragnehmer seine zustehende Bezahlung verweigert.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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