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Familiensachen

Lexikon

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Erklärung zum Begriff Familiensachen

Familiensachen zählen zu der freiwilligen Gerichtsbarkeit und werden gemäß § 111 FanFG definiert. Gemäß diesem werden als Familiensachen angesehen:

  • Ehesachen,
  • Kindschaftssachen,
  • Abstammungssachen, 
  • Adoptionssachen,
  • Ehewohnungs- und Haushaltssachen,
  • Gewaltschutzsachen,
  • Versorgungsausgleichssachen,
  • Unterhaltssachen,
  • Güterrechtssachen,
  • sonstige Familiensachen,
  • Lebenspartnerschaftssachen.

Familiensachen werden grundsätzlich vor dem Familiengericht verhandelt. Als Rechtsgrundlage der Verfahren in Familiensachen sind die § 111 - 270 FamFG sowie das allgemeine Recht der Freiwilligen Gerichtsbarkeit.




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von Wikipedia, 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


 
 

familiensachen, § 111 famfg, familiengericht

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Kommentare und Diskussion

Entscheidungen zum Begriff Familiensachen

  • BAYOBLG, 22.02.2002, 1Z AR 14/02
    Zur Frage, welches Gericht in Familiensachen über einen Abgabestreit entscheidet.
  • KAMMERGERICHT-BERLIN, 23.08.2007, 19 WF 194/07
    Für Beschwerden gegen die Festsetzung der Vergütung von Sachverständigen ist auch in Familiensachen das Landgericht zuständig.
  • OLG-KARLSRUHE, 29.11.1999, 20 WF 78/99
    Leitsatz § 91 BSHG; § 727 ZPO Zum Nachweis der Rechtsnachfolge durch den Sozialhilfeträger. OBERLANDESGERICHT KARLSRUHE 20. Zivilsenat - Senat für Familiensachen
  • OLG-KARLSRUHE, 29.12.1999, 20 WF 81/99
    20 WF 81/99 Leitsatz § 1605 Abs. 2 BGB Zur Zeitschranke des § 1605 Abs. 2 BGB bei selbständiger Erwerbstätigkeit. OBERLANDESGERICHT KARLSRUHE 20. Zivilsenat - Senat für Familiensachen -
  • OLG-KARLSRUHE, 20.08.1999, 20 WF 47/99
    Leitsatz § 323 Abs. 4 ZPO. Zur Abänderbarkeit einer Jugendamtsurkunde über die Zahlung des Regelunterhalts. OBERLANDESGERICHT KARLSRUHE 20. Zivilsenat - Senat für Familiensachen

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