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Baurecht - Erschließungsbeitrag

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Erklärung zum Begriff Baurecht - Erschließungsbeitrag

Bei dem Erschließungsbeitrag handelt es sich um eine Abgabe, die ein Grundstückseigentümer an die jeweilige Kommune zu entrichten hat und welche der Finanzierung der Grundstückserschließung seitens der Kommune dient.

Gesetzlich geregelt wird der Erschließungsbeitrag in § 127 BauGB. Zu beachten ist, dass er erst erhoben werden darf, wenn die Straße vollständig fertig und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt worden ist. Von diesem Zeitpunkt an hat die Kommune vier Jahre lang Zeit, den Erschließungsbeitrag zu fordern - und zwar von jedem Grundstückseigentümer, dessen Grundstück von einer Straße erschlossen sind.

Die Höhe des individuellen Erschließungsbeitrags wird zum einen durch die Größe des Grundstücks, zum anderen durch die Art der baulichen Nutzung bestimmt.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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