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Erbschaft

Lexikon

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Erklärung zum Begriff Erbschaft

Der Begriff Erbschaft ist eine andere Bezeichnung für den Nachlass. Die Erbschaft besteht aus dem Vermögen des Erblassers, das beim Erbfall als Ganzes auf die Erben übergeht. Unter dem Vermögen des Erblassers in diesem Sinne ist die Gesamtheit der Rechtsverhältnisse des Erblassers im Zeitpunkt des Erbfalles zu verstehen. Zu der Erbschaft gehören daher sowohl die vermögenswerten Rechte des Erblassers als auch seine Schulden. Nicht zur Erbschaft gehören die unvererblichen Rechte und Verbindlichkeiten des Erblassers. Unvererblich sind zum Beispiel grundsätzlich Mitgliedschaftsrechte und Unterhaltsansprüche.




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von JuraforumWiki-Redaktion, 04.06.2010 19:28
Zuletzt editiert von webmaster, 05.09.2011 11:18


 
 

Erbrecht

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Entscheidungen zum Begriff Erbschaft

  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, 13.04.2011, 20 W 374/09
    Schlägt ein vertretungsberechtigter Elternteil eine Erbschaft für sich als Vorerbe aus und schlagen dann die Eltern die Erbschaft für die als Nacherben vorgesehenen minderjährigen Kinder aus, so besteht für die Ausschlagung keine Genehmigungspflicht.
  • HESSISCHES-LSG, 29.10.2012, L 9 AS 357/10
    1. Entscheidend für die Abgrenzung von Einkommen und Vermögen ist im Falle einer Erbschaft, ob der Erbfall vor der (ersten) Antragstellung eingetreten ist. Liegt der Erbfall vor der ersten Antragstellung, handelt es sich um Vermögen (BSG, Urteil vom 25.01.2012 - B 14 AS 101/11 R -; Urteil vom 24.02.2011 - B 14 AS 45/09 R -; Urteil vom...
  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, 03.07.2012, 21 W 22/12
    Die in § 1944 BGB vorgesehene Frist zur Ausschlagung der Erbschaft beginnt für den minderjährigen Erben erst mit dem Zeitpunkt, zu dem der letzte von den gemeinsam Erziehungsberechtigten erstmals Kenntnis von dem Anfall und dem Grunde der Berufung erlangt hat.
  • KG, 13.03.2012, 1 W 747/11
    § 1643 Abs. 2 Satz 2 BGB findet keine Anwendung, wenn die Eltern nach eigener Erbausschlagung die Erbschaft nachfolgend für drei ihrer vier Kinder ausschlagen und für eines annehmen. In einem solchen Fall der selektiven Ausschlagung ist eine familiengerichtliche Genehmigung (§ 1822 Nr. 2 BGB) erforderlich.
  • OLG-DUESSELDORF, 31.01.2011, I-3 Wx 21/11
    BGB §§ 119 Abs. 2; 1945, 1954, 1955 Schlägt ein Erbe auf der Grundlage ungenauer zeitferner Informationen die Erbschaft aus, weil er „befürchtet, dass da nur Schulden sind“, so kann er, wenn sich später die Werthaltigkeit des Nachlasses herausstellt , seine Ausschlagungserklärung nicht wegen Irrtums anfechten. OLG...

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