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Endpreis

Lexikon

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Erklärung zum Begriff Endpreis

Als "Endpreis" wird jener Preis für eine Ware, Dienstleistung etc. bezeichnet, welcher seitens des Kunden tatsächlich zu zahlen ist. Dies bedeutet, dass in diesem Preis neben der Umsatzsteuer auch sämtliche andere Preisbestandteile, welche sich gemäß §1 Abs. 1 PAngV enthalten sein müssen.

Angebote, welche Kunden gemacht werden, sind im Allgemeinen nur dann zulässig, wenn für sie ein Endpreis angegeben wird. Zu beachten ist dabei, dass zusätzlich der Grundpreis je angebotener Mengeneinheit angegeben werden muss.




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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Kommentare und Diskussion

Entscheidungen zum Begriff Endpreis

  • BFH, 26.07.2012, VI R 30/09
    Endpreis i.S. des § 8 Abs. 3 EStG ist der am Ende von Verkaufsverhandlungen als letztes Angebot stehende Preis und umfasst deshalb auch Rabatte.
  • OLG-STUTTGART, 10.02.2005, 2 U 153/04
    Verstöße gegen die Verpflichtung zur Endpreis-Angabe nach § 1 PrAngVO sind nicht stets geeignet, die Bagatellschwelle des § 3 UWG zu überschreiten. So z. B. dann nicht, wenn bei der Bewerbung einer Brille mit Gleitsichtgläsern lediglich der Aufpreis für diese Gläser, nicht aber der Endpreis der kompletten Brille genannt wird, dieser...
  • LG-BONN, 10.04.2007, 11 O 165/06
    Im Internethandel können Endpreise auf Grund einfacher Verknüpfung festgestellt werden, wenn der Interessent zusammengehörige Angaben durch Anklicken von mehreren nach geschalteten Links in einem beworbenen Kopplungsangebot kombiniert und auf Grund seiner Auswahl zu dem Endpreis gelangt.
  • OLG-KOELN, 13.12.1996, 6 U 191/96
    Brutto UWG §§ 1, 13, 25; PAngVO § 1 VI 3 1. Ein Wettbewerber ist nicht verpflichtet, eine Diskette, auf der er bestimmte Wettbewerbswidrigkeiten vermutet, auf alle möglichen Verstöße von sich aus zu untersuchen. Entdeckt er bei späterer Durchsicht einen anderen als den ursprünglich angenommenen Verstoß und verfolgt er diesen alsdann...
  • OLG-KOELN, 21.10.2002, 6 U 191/96
    1. Ein Wettbewerber ist nicht verpflichtet, eine Diskette, auf der er bestimmte Wettbewerbswidrigkeiten vermutet, auf alle möglichen Verstöße von sich aus zu untersuchen. Entdeckt er bei späterer Durchsicht einen anderen als den ursprünglich angenommenen Verstoß und verfolgt er diesen alsdann zügig, wird durch das Zuwarten mit der...

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