Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deJuraForum-WikiEEinbenennung 

Einbenennung

Lexikon

(0)
 

Erklärung zum Begriff Einbenennung

Als "Einbenennung" wird im Namensrecht die Namenänderung des Kindes nach Widerheirat der Mutter bezeichnet.

Wenn eine Mutter nach ihrer Scheidung erneut heiraten möchte, ist es häufig der Fall, dass sie will, dass ihr Kinder denselben Namen tragen wie sie und der neue Ehemann. Gemäß § 1618 BGB ist dies ohne Probleme möglich, wenn der biologische Vater des Kindes dieser Namensänderung zustimmt. Möchte er dies aber nicht, so muss vor dem Familiengericht ein Verfahren unter Anhörung aller Beteiligten erfolgen ("Verfahren zur Ersetzung der Einbenennung"). In diesem Verfahren kann das Gericht die Namensänderung anordnen, wenn diese dem Wohle des Kindes dient.




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von Wikipedia, 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


 
 

einbenennung, § 1618, ersetzung der einbenennung, namensänderung

Haben Sie Fragen zu diesem Begriff? Stellen Sie eine Frage zu dem Begriff im Forum.

Kommentare und Diskussion

(Keine Kommentare vorhanden)

Kommentar hinzufügen

Eins + 9 =

Entscheidungen zum Begriff Einbenennung

  • OLG-HAMM, 23.02.2011, 8 UF 238/10
    Eine Einbenennung ist nur dann gem. § 1618 S. 4 BGB für das Kindeswohl erforderlich, wenn anderenfalls schwerwiegende Nachteile für das Kind zu erwarten wären oder die Einbenennung zumindest einen so erheblichen Vorteil für das Kind darstellen würde, dass ein sich verständig um sein Kind sorgender Elternteil auf der Erhaltung des...
  • OLG-KOELN, 04.03.1999, 14 UF 35/99
    1) Die Ersetzung der Einwilligung zur Einbenennung gem. § 1618 S.4 BGB n.F. kann mit der einfachen Beschwerde nach § 19 FGG angefochten werden. Das Gesetz regelt nicht, daß die Ersetzung erst mit der Rechtskraft der Verfügung wirksam wird, so daß nicht gem. § 60 I Nr.6 FGG die sofortige Beschwerde gegeben ist. 2) § 1618 S.3, S.5 BGB...
  • OLG-KOELN, 13.01.1999, 14 UF 220/98
    1) Die Ersetzung der Zustimmung zur Einbenennung gem. § 1618 IV BGB setzt voraus, daß die Interessen der Beteiligten umfassend abgewogen worden sind. Regelmäßig ist - analog § 52 FGG - eine mündliche Erörterung, erforderlich wenn beachtliche Gründe für die Versagung der Zustimmung vorgebracht werden. 2) § 1618 IV BGB setzt für die...
  • OLG-FRANKFURT, 07.06.2005, 3 UF 113/05
    Über die Ersetzung der Zustimmung zur Einbenennung kann regelmäßig nur nach Anhörung der Beteiligten entschieden werden.
  • OLG-FRANKFURT, 07.03.2005, 20 W 374/04
    Nach einer Einbenennung des Kindes nach § 1618 BGB und einem nachfolgenden Namenswechsel des sorgeberechtigten Elternteils aufgrund § 1355 Abs. 5 S. 2 BGB kommt eine erneute Namensänderung des Kindes durch Anschluss an den Namenswechsel des Elternteils nicht in Betracht (Anschluss an BGH NJW 2004, 1108).

  • mehr Entscheidungen anzeigen

Einbenennung – Weitere Begriffe im Umkreis




Sie sind gerade hier: JuraForum.deJuraForum-WikiEEinbenennung 

© 2003-2014 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

Anwälte