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Blutalkoholkonzentration

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Erklärung zum Begriff Blutalkoholkonzentration

Die Blutalkoholkonzentration kennzeichnet den Gehalt an Ethylalkohol im Blut einer Person nach Alkoholgenuss, welche mithilfe bestimmter Messverfahren festgestellt werden kann.

Die Blutalkoholkonzentration wird in Promille oder in Gramm pro Liter (g/l) angegeben. Dabei ist die Blutalkoholkonzentration von vielen Einflussfaktoren abhängig. Dazu gehören Trinkmenge, Trinkgeschwindigkeit, Alkoholkonzentration des Getränks, Konstitution (z.B. Gewicht), körperliche Gesundheit und der Zeitpunkt des Absetzens von Alkohol. Alkohol wird normalerweise mit einer Geschwindigkeit zwischen 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde abgebaut.

Bei Frauen verringert sich diese Abbaurate allerdings möglicherweise um bis zu 15%. Macht eine Person im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Nachtrunk geltend (kurz vor der Kontrolle wurde noch Alkohol getrunken), dann muss zur Überprüfung eine zweite Alkoholkontrolle vorgenommen werden.




Erstellt von , 04.05.2010 09:47
Zuletzt editiert von webmaster, 05.09.2011 11:18


 
 

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Entscheidungen zum Begriff Blutalkoholkonzentration

  • BildLG-KLEVE, 26.01.2012, 120 KLs 41/11
    1) Zur Berechnung der Blutalkoholkonzentration (BAK) ohne Blutprobe anhand von Trinkmengenangaben 2) Schuldfähigkeit trotz Blutalkoholkonzentration von 3,88 Promille
  • BildOLG-HAMM, 01.07.2004, 4 Ss 379/04
    Zur Berechnung der Blutalkoholkonzentration.
  • BildOLG-HAMM, 22.11.2007, 3 Ss 484/07
    Bei einer hohen Blutalkoholkonzentration ist eine umfassende Gesamtwürdigung aller Umstände nötig, um trotz der hohen Blutalkoholkonzentration volle Schuldfähigkeit anzunehmen. Zum erforderlichen Umfang der Feststellungen bei einer vorästzlichen Trunkenheitsfahrt.
  • BildOLG-HAMM, 05.08.2002, 2 Ss OWi 498/02
    Auf eine vorsätzlich begangene Trunkenheitsfahrt kann nicht bereits aus einer hohen Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit geschlossen werden.
  • BildOLG-HAMM, 21.07.2004, 2 Ss 178/04
    Auf vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr kann in der Regel nicht bereits aus einer hohen Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit geschlossen werden.
  • BildOLG-HAMM, 30.11.2006, 1 Ss 503/06
    Es kann nicht bereits aus einer hohen Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit auf eine vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr geschlossen werden.
  • BildAG-TIERGARTEN, 05.06.2008, (339/299 Ds) 3032 PLs 9355/07 (78/07)
    Erfolgt bei Verdacht einer Trunkenheitsfahrt die Anordnung einer Blutentnahme durch einen Polizeibeamten ohne richterliche Anordnung, so führt dies nicht zu einem Beweisverwertungsverbot hinsichtlich des Gutachtens über die Blutalkoholkonzentration.
  • BildAG-TIERGARTEN, 28.05.2008, (310 Gs) 3032 PLs 4513/08 (52/08)
    Erfolgt bei Verdacht einer Trunkenheitsfahrt die Anordnung einer Blutentnahme durch einen Polizeibeamten ohne richterliche Anordnung, so führt dies nicht zu einem Beweisverwertungsverbot hinsichtlich des Gutachtens über die Blutalkoholkonzentration.
  • BildOLG-HAMM, 08.11.2007, 4 Ss 473/07
    Hat der Angeklagte etwa eine Stunde nach der Tatzeit eine Blutalkoholkonzentration von 1,96 Promille sind Ausführungen zur erheblichen Verminderung der Steuerungsfähigkeit erforderlich.
  • BildOLG-HAMM, 09.11.2003, 3 Ss 507/03
    Bei der Verurteilung wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr gemäß § 316 Abs. 1 StGB kann nicht bereits aus einer hohen Blutalkoholkonzentration zur Tatzeit auf eine vorsätzliche Begehungsweise geschlossen werden.

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