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Behindertengleichstellung

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Erklärung zum Begriff Behindertengleichstellung

Die Gleichstellung mit schwerbehinderter Menschen wird gemäß § 2 Abs. 3 SGB IX gesetzlich geregelt. Demzufolge können Menschen, deren Grad der Behinderung unter 50, aber über 30 liegt, auf Antrag von der Agentur für Arbeit mit schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden, wenn es ihnen aufgrund ihrer Behinderung nicht möglich ist, einen Arbeitsplatz zu finden beziehungsweise zu behalten.

Durch die Gleichstellung erhalten diese Menschen dann denselben Status wie ein Schwerbehinderter, was - neben dem Einstellungsanreiz für Arbeitgeber durch Lohnkostenzuschüsse - für die Betroffenen einen besonderen Kündigungsschutz, Hilfen zur Arbeitsplatzausstattung, Betreuung durch Fachdienste zur Folge hat. Zusatzurlaub, unentgeltliche Beförderung sowie eine besondere Altersrente sind bei Gleichgestellten jedoch nicht gegeben.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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Entscheidungen zum Begriff Behindertengleichstellung

  • VGH-BADEN-WUERTTEMBERG, 21.04.2005, 5 S 1410/04
    1. Vor Erhebung einer Verbandsfeststellungsklage gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BGG, die sich gegen einen eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsbeschluss oder eine Plangenehmigung richtet, bedarf es keines Vorverfahrens. 2. § 2 Abs. 3 Satz 1 EBO gewährleistet Barrierefreiheit nicht allgemein im Anwendungsbereich der Eisenbahn-Bau- und...

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