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Befähigung zum Richteramt

Lexikon

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Erklärung zum Begriff Befähigung zum Richteramt

Wer die Ausbildung zum Volljuristen erfolgreich abgeschlossen hat, verfügt gemäß deutscher Rechtssprechung über die Befähigung zum Richteramt. Die Befähigung zum Richteramt ist Voraussetzung für die Ausübung der juristischen Berufe:

  • Richter (Berufsrichter),
  • Staatsanwalt,
  • Rechtsanwalt,
  • Notar (außer Bezirksnotare in Württemberg).

Die Voraussetzungen sind definiert in § 5 des Deutschen Richtergesetzes (DRiG). Danach erwirbt die Befähigung zum Richteramt, wer ein Studium der Rechtswissenschaft mit einem Staatsexamen abschließt ("Erste Juristische Staatsprüfung", Referendarexamen), dann eine praktische Ausbildung im Staatsdienst durchläuft (Vorbereitungsdienst oder Referendariat) und schließlich das Zweite Staatsexamen ablegt ("Zweite Juristische Staatsprüfung", Assessorexamen).




 
Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von Wikipedia, 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


Dieser Artikel stammt aus der Quelle Wikipedia und unterliegt der GNU FDL.

 
 

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Entscheidungen zum Begriff Befähigung zum Richteramt

  • BGH, 27.02.2013, XII ZB 6/13
    a) Enthält die Beschwerdeentscheidung eines Oberlandesgerichts in einer Familienstreitsache, mit der die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof zugelassen worden ist, nicht die gemäß § 39 FamFG erforderliche Rechtsbehelfsbelehrung, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nur bei Kausalität zwischen der fehlenden...
  • OVG-GREIFSWALD, 25.08.2010, 2 L 155/04
    Grundsätzlich bedarf es keiner Vollmachtsvorlage, wenn sich juristische Personen des öffentlichen Rechts durch einen Bediensteten vertreten lassen. Die für eine Prozessvertretung durch Rechtsanwälte vor den Verwaltungsgerichten entwickelten Grundsätze gelten sinngemäß auch für den Fall der Prozessvertretung von juristischen Personen...
  • OLG-STUTTGART, 08.12.2006, Not 115/06 (Ba)
    1. Notare, die im badischen Rechtsgebiet als Notare zur hauptberuflichen Amtsausübung (§ 3 Abs. 1 BNotO) zu bestellen sind, müssen die Befähigung zum Richteramt erlangt haben. 2. Ein Bewerber, der allein die Voraussetzungen für die Ernennung zum Bezirksnotar erfüllt, kann im badischen Rechtsgebiet deshalb nicht zum Notar nach § 3 Abs....
  • BAYERISCHER-VGH, 08.11.2005, 5 S 05.2834
    Die Ernennung zum Staatsanwalt ist kein Grund, einen Beamtenbeisitzer mit der Befähigung zum Richteramt von dem Amt des ehrenamtlichen Richters zu entbinden.
  • OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN, 16.05.2013, 15 A 785/12
    Zur Zulässigkeit einer Klage, die auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines einem Ratsmitglied in einer Ratssitzung erteilten Ordnungsrufes gerichtet ist. Zur Rechtmäßigkeit eines solchen Ordnungsrufes (hier: verneint)

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