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Befähigung zum Richteramt

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Erklärung zum Begriff Befähigung zum Richteramt

Wer die Ausbildung zum Volljuristen erfolgreich abgeschlossen hat, verfügt gemäß deutscher Rechtssprechung über die Befähigung zum Richteramt. Die Befähigung zum Richteramt ist Voraussetzung für die Ausübung der juristischen Berufe:

Die Voraussetzungen sind definiert in § 5 des Deutschen Richtergesetzes (DRiG). Danach erwirbt die Befähigung zum Richteramt, wer ein Studium der Rechtswissenschaft mit einem Staatsexamen abschließt ("Erste Juristische Staatsprüfung", Referendarexamen), dann eine praktische Ausbildung im Staatsdienst durchläuft (Vorbereitungsdienst oder Referendariat) und schließlich das Zweite Staatsexamen ablegt ("Zweite Juristische Staatsprüfung", Assessorexamen).




Mitwirkende/Autoren:
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Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


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Nachrichten zu Befähigung zum Richteramt


Entscheidungen zum Begriff Befähigung zum Richteramt

  • BildOVG-BERLIN-BRANDENBURG, 24.10.2013, OVG 12 B 42.11
    Auch ein im Bundesgebiet zugelassener Rechtsanwalt kann sich auf ein anzuerkennendes Sachbescheidungsinteresse an der beantragten Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister für den Bereich der Rechtsdienstleistungen im ausländischen Recht berufen. Der Nachweis der für die Registrierung erforderlichen theoretischen Sachkunde ist...
  • BildBGH, 23.07.2007, NotZ 54/06
    § 115 Abs. 2 Satz 1 BNotO befreit nicht von dem Erfordernis der Befähigung zum Richteramt bei der Bestellung zum Notar zur hauptberuflichen Amtsausübung; die Ausnahmeregelung des § 114 Abs. 3 Satz 1 BNotO gilt nur für das württembergische Rechtsgebiet. Dementsprechend können württembergische Bezirksnotare nicht zu Notaren zur...
  • BildBAYERISCHER-VGH, 08.11.2005, 5 S 05.2834
    Die Ernennung zum Staatsanwalt ist kein Grund, einen Beamtenbeisitzer mit der Befähigung zum Richteramt von dem Amt des ehrenamtlichen Richters zu entbinden.
  • BildBVERWG, 06.04.2005, BVerwG 7 B 1.05
    Eine Behörde wird nicht i.S.d. § 67 Abs. 1 VwGO ordnungsgemäß vertreten, wenn ein dem Vertretungszwang unterliegender Schriftsatz von einem Bediensteten unterzeichnet ist, der weder die Befähigung zum Richteramt besitzt noch Diplomjurist im höheren Dienst ist. Die fehlende Vertretungsberechtigung des Unterzeichners ist nicht deshalb...
  • BildBGH, 28.08.2003, StR 232/03
    Als Verteidiger kann nach § 138 Abs. 1 StPO auch ein Fachhochschullehrer mit Befähigung zum Richteramt gewählt werden.
  • BildSAECHSISCHES-OVG, 24.02.2004, 1 B 855/03
    1. Aufgrund des Behördenprivilegs muss sich eine Behörde oder juristische Person des öffentlichen Rechts das Verschulden eines prozessvertretenden Beamten oder Angestellten mit Befähigung zum Richteramt oder eines Diplomjuristen an der Versäumung einer Frist ebenso zurechnen lassen wie eine Privatperson dasjenige des sie vertretenden...
  • BildOLG-STUTTGART, 08.12.2006, Not 115/06 (Ba)
    1. Notare, die im badischen Rechtsgebiet als Notare zur hauptberuflichen Amtsausübung (§ 3 Abs. 1 BNotO) zu bestellen sind, müssen die Befähigung zum Richteramt erlangt haben. 2. Ein Bewerber, der allein die Voraussetzungen für die Ernennung zum Bezirksnotar erfüllt, kann im badischen Rechtsgebiet deshalb nicht zum Notar nach § 3 Abs....
  • BildOVG-SACHSEN-ANHALT, 30.06.2003, 2 O 237/03
    1. Kosten des von der Behörde bestellten Rechtsanwalts sind in der Regel auch dann erstattungs-fähig, wenn die Behörde über eigene Mitarbeiter mit der Befähigung zum Richteramt verfügt. Eine Prüfung, ob im konkreten Fall die Einschaltung eines Rechtsanwalts erforderlich war, findet nicht statt. 2. Das gilt nicht, wenn die Hinzuziehung...
  • BildOVG-GREIFSWALD, 25.08.2010, 2 L 155/04
    Grundsätzlich bedarf es keiner Vollmachtsvorlage, wenn sich juristische Personen des öffentlichen Rechts durch einen Bediensteten vertreten lassen. Die für eine Prozessvertretung durch Rechtsanwälte vor den Verwaltungsgerichten entwickelten Grundsätze gelten sinngemäß auch für den Fall der Prozessvertretung von juristischen Personen...
  • BildHESSISCHER-VGH, 22.09.2003, 12 UE 1255/03
    1. Die zum 1. November 1997 und zum 1. Juni 2000 in Kraft getretenen Änderungen des § 19 AuslG über das eigenständige Aufenthaltsrecht des Ehegatten nach Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft entfalten keine Rückwirkung auf schon vor dem jeweiligen Zeitpunkt getrennt lebend Eheleute. 2. Ein türkischer Arbeitnehmer kann ein...

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