Berufskrankheit durch Arbeitsunfall

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Erklärung zum Begriff Berufskrankheit durch Arbeitsunfall

In der Regel werden Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten von den gesetzlichen Unfallversicherungen differenziert betrachtet. So handelt es sich bei einem Arbeitsunfall um eine Schädigung eines Arbeitnehmers während seiner beruflichen Tätigkeit, welche plötzlich eintritt, während bei einer Berufskrankheit Schädigungen eines Arbeitnehmers während seiner Tätigkeit über einen längeren Zeitraum gegeben sein müssen. Beispiel:

  • ein Brett fällt einem Bauarbeiter auf den Fuß -> Arbeitsunfall
  • ein Bergmann atmet jahrelang Staub ein und wird aufgrund dessen lungenkrank -> Berufskrankheit

In Einzelfällen kann es jedoch gescheen, dass eine Berufskrankheit durch einen Arbeitsunfall entsteht. Dazu muss man wissen, dass eine Liste existiert, auf der sämtliche anerkannte Berufskrankheiten aufgeführt wreden. Damit diese individuell anerkannt werden, ist der Nachweis notwendig, dass der Betreffende den schädigenden Einflüssen in stärkerem Maße ausgesetzt gewesen ist als andere menschen. Gelingt dies, werden Berufskrankheiten ebenso entschädigt wie Arbeitsunfälle, da sie diesen gleichgestellt werden.

Grundsätzlich ist es so, dass unfallartige Ereignisse als Berufskrankheiten engesehen werden können, wenn diese während der beruflichen Tätigkeit erworben worden sind. Demzufolge werden beruflich bedingte Infektionskrankheiten, wie beispielsweise Tuberkulose, als Berufskrankheit angesehen.




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Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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