Arbeitsverhinderung mit Lohnausgleich

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Erklärung zum Begriff Arbeitsverhinderung mit Lohnausgleich

In bestimmten Fällen haben Arbeitnehmer das Recht, kurzzeitig von ihrem Arbeitsplatz fernzubleiben. Dies ist beispielsweise dann gegeben, wenn ein naher Angehöriger zum Pflegefall wird und der Arbeitnehmer die Pflege für ihn organisieren muss. Dieses Fernbleiben, welches nicht länger als zehn Arbeitstage pro Kalenderjahr andauern darf, wird als "kurzzeitige Arbeitsverhinderung" bezeichnet.

Nimmt ein Arbeitnehmer die Arbeitsverhinderung in Anspruch, so hat er keinen rechtlichen Anspruch auf eine Vergütung für diese Zeit. Ein Lohnausgleich durch den Arbeitgeber erfolgt grundsätzlich nicht. Die Sozialversicherungsleistungen des betreffenden Arbeitnehmers beiben allerdings vollumfänglich erhalten.




Mitwirkende/Autoren:
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von JuraforumWiki-Redaktion, 01.06.2013 00:00


 
 

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