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Arbeit auf Abruf

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Erklärung zum Begriff Arbeit auf Abruf

Unter Arbeit auf Abruf versteht man ein Arbeitszeitmodell, dass auf einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer beruht, bei dem die Arbeitsleistung gemäß der Anforderungen im Betrieb abzuleisten ist. Ein weiterer Name für dieses Modell ist kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit. Arbeitsrechtliche Grundlage in Deutschland ist das Teilzeit- und Befristungsgesetz (§ 12).

Es wird dabei nur die allgemeine tägliche und wöchentliche Arbeitszeit festgesetzt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer die konkreten Arbeitszeiten mindestens vier Tage im voraus mitzuteilen. Ein erhöhter Arbeitsbedarf des Arbeitgebers kann so kurzfristig abgedeckt werden.

Verweise

  • [1] Beschreibung und Link auf ausführliches PDF-Dokument



Mitwirkende/Autoren:
,
Erstellt von , 01.06.2013 00:00
Zuletzt editiert von Wikipedia, 01.06.2013 00:00


Dieser Artikel stammt aus der Quelle Wikipedia und unterliegt der GNU FDL.

 
 

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Nachrichten zu Arbeit auf Abruf


Entscheidungen zum Begriff Arbeit auf Abruf

  • BildBAG, 07.12.2005, 5 AZR 535/04
    1. § 12 Abs. 1 Satz 2 TzBfG erfordert die Festlegung einer Mindestdauer der wöchentlichen und der täglichen Arbeitszeit. Die Arbeitsvertragsparteien können wirksam vereinbaren, dass der Arbeitnehmer über die vertragliche Mindestarbeitszeit hinaus Arbeit auf Abruf leisten muss. 2. Die bei einer Vereinbarung von Arbeit auf Abruf...
  • BildLAG-KOELN, 26.01.2004, 2 Sa 1216/03
    Ob eine pauschale Überstundenabgeltung durch übertarifliche Vergütung sittenwidrig oder unwirksam ist, bedarf der Einzelfallauswertung. Besteht die Gesamtarbeitszeit aus Leistungszeit und dazwischen liegenden Wartezeiten, in denen die Arbeit auf Abruf aufgenommen werden muss, so können diese Zeiten eine Gesamtpauschalierung rechtfertigen.
  • BildLAG-NIEDERSACHSEN, 23.05.2007, 17 Sa 746/06 II
    1) Treffen die Parteien im Arbeitsvertrag keine Regelung zur Dauer der Arbeitszeit richtet sich diese nach der betriebs- bzw. branchenüblichen Regelarbeitszeit und der gelebten Vertragspraxis. 2) Vereinbaren die Parteien in einem Formularvertrag Arbeit auf Abruf ohne Mindestarbeitszeit, so verstößt dies gegen § 307 Abs. (1) und (2)...
  • BildBAG, 24.10.2001, 5 AZR 245/00
    Begehrt ein Arbeitnehmer, der Arbeit auf Abruf nach § 4 BeschFG bzw. § 12 TzBfG zu leisten hat, Feiertagsvergütung nach § 2 Abs. 1 EFZG, hat er die tatsächlichen Umstände vorzutragen, aus denen sich eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür ergibt, daß die Arbeit allein wegen des Feiertages ausgefallen ist. Der Arbeitgeber hat sich hierzu...
  • BildLAG-HAMM, 25.09.2012, 14 Sa 280/12
    1. Der Arbeitnehmer, der zusätzliche Vergütung für geleistete Arbeit verlangt, trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Tatsache, dass er tatsächlich die von ihm behauptete Arbeitsleistung erbracht hat. Dies gilt entsprechend, soweit es für die Berechnung der Vergütungshöhe bei Tatbeständen, die eine Vergütungspflicht ohne Arbeit...
  • BildLAG-HAMM, 25.09.2012, 14 Sa 939/12
    1. Der Arbeitnehmer, der zusätzliche Vergütung für geleistete Arbeit verlangt, trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Tatsache, dass er tatsächlich die von ihm behauptete Arbeitsleistung erbracht hat. Dies gilt entsprechend, soweit es für die Berechnung der Vergütungshöhe bei Tatbeständen, die eine Vergütungspflicht ohne Arbeit...

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    Hallo, angenommen, eine Firma möchte Studenten als Aushilfen beschäftigen, z.B. für die Dateneingabe. Die Arbeit fällt aber sehr unregelmäßig an. In manchen Wochen gibt es überhaupt keine Arbeit, in manchen Wochen nur ca. 4 bis 10 Stunden, in anderen Wochen bis zu 40 Stunden. Die Studenten sind mit solchen flexiblen Arbeitszeiten...
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