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Rechtsreferendariat

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Das gibt’s zum Rechtsreferendariat zu wissen ...

Die zweite juristische Staatsprüfung (Assessorexamen), auch Rechtsreferendariat genannt, setzt die bestandene erste juristische Staatsprüfung voraus. Hierbei kann es bei der Bewerbung um eine Referendarstelle auf die Note im ersten Staatsexamen ankommen. Je besser diese ausgefallen ist, desto schneller bekommt man eine Stelle zugeteilt.RechtsreferendariatZudem werden in bestimmten Bundesländern auch die Landeskinder bevorzugt. Das Rechtsreferendariat dient dazu festzustellen, ob der Referendar vor dem Hintergrund seiner fachlichen und allgemeinen juristischen Kenntnisse zur Befähigung des Richteramtes geeignet ist. Erst wenn diese Prüfung erfolgt ist und die zweite juristische Staatsprüfung (Rechtsreferendariat) erfolgreich abgeschlossen werden konnte, kann der Zugang zu bestimmten juristischen Berufen gewährt werden (z.B. Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Notar).

Das Assessorexamen ist in einen schriftlichen und mündlichen Teil (inkl. Aktenvortrag) gegliedert. Die mündliche Prüfung bezieht sich auf den vollen Umfang der gesamten Ausbildung, allerdings kann auch ein Schwerpunkt berücksichtigt werden. Die schriftliche Prüfung bezieht sich auf alle Pflichtbereiche der Ausbildung. Während des Vorbereitungsdienstes (Referendariat) leisten die Prüflinge ihren Dienst in verschiedenen juristischen Institutionen. Du durchläufst dabei die Stationen Rechtsanwaltskanzlei, Zivilgericht, Staatsanwaltschaft oder Strafgericht und Verwaltungsbehörde. Dazu können, je nach Wahlbereich, noch eine oder mehrere weitere Stationen hinzukommen. Insgesamt dauert das Rechtsreferendariat 24 Monate. Die Inhalte des Rechtsreferendariates sind auf Länderebene geregelt. Entsprechende Vorgaben finden sich in den jeweiligen Länderverordnungen.

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