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Tipps im Jurastudium

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Das solltest Du über das Jurastudium wissen

Als Jurist werden Akademiker bezeichnet, die ein rechtswissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Voraussetzung für die Aufnahme einer juristischen Ausbildung ist das Abitur.

Tipps im JurastudiumIn Deutschland ist die Juristenausbildung in zwei Bereiche gegliedert. Der erste Ausbildungsabschnitt umfasst ein rechtswissenschaftliches Studium an einer deutschen Hochschule, welches mit dem ersten Staatsexamen abschließt. Die Regelstudienzeit beträgt in diesem Studiengang neun Semester. Nach dem Bestehen des ersten Staatsexamens schließt sich der zweite Ausbildungsabschnitt an. In einem zweijährigen Vorbereitungsdienst, dem Rechtsreferendariat, sollen tiefere Kenntnisse in juristischen Theorien (vor allem im Prozessrecht) erworben werden. Desweiteren soll das Referendariat dazu dienen, den Rechtsreferendaren einen umfassenden Einblick in die praktische juristische Tätigkeit zu bieten. Aus diesem Grund werden während der Juristenausbildung verschiedene praktische Stationen durchlaufen. Dazu gehören Gericht, Staatsanwaltschaft, Verwaltung und Rechtsanwälte. Den Abschluss der Ausbildung bildet die zweite juristische Staatsprüfung. Diese besteht aus vielen Klausuren, einer mündlichen Prüfung und einem Aktenvortrag. Mit dem erfolgreichen abschließen des Zweiten Staatsexamens hat der Prüfling die Befähigung zum Richteramt erlangt und kann somit als Volljurist in allen höheren juristischen Berufen (Rechtsanwalt, Staatsanwalt oder Beamte der im höheren Dienst) tätig werden. Sein Titel ist danach Assessor.

Da die Juristenausbildung Ländersache ist, kann hier nicht immer auf jede länderspezifische Eigenart der jeweiligen Prüfungsordnung eingegangen werden. Es empfiehlt sich daher dringend, immer beim eigenen zuständigen Justizprüfungsamtes (JPA) im Zweifel anzurufen und direkt nachzufragen. Das Prüfungsamt ist kein Schreckgespenst und in der Regel wird einem hinsichtlich der Prüfungsordnung schnell und unbürokratisch Auskunft erteilt. Zudem bieten die Webseiten der Prüfungsämter, aber auch der Oberlandesgerichte, dem man als Referendar zugewiesen ist, zahlreiche Informationen zum Download an. Daher sollte diese im Grunde erste Quelle auf jeden Fall immer auch genutzt werden.



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