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Wer sich für ein LL.M.-Studium in Deutschland entscheidet, sollte vorher genau klären, welchem Zweck die Weiterbildung dienen soll. Sollen durch den Aufbaustudiengang Sprachkenntnisse für eine internationale Karriere erworben werden, so eignen sich deutsche LL.M.-Studiengänge hierzu nur bedingt. Auch wenn die Unterrichtssprache in Englisch gehalten ist, wird der sprachliche Lerneffekt nicht mit einem LL.M.-Programm, dass im Ausland absolviert wird, mithalten können. Für potentielle Arbeitgeber in international ausgerichteten Kanzleien wird der deutsche LL.M. daher wahrscheinlich weniger attraktiv erscheinen, als ein LL.M., der im Ausland erworben wurde. Das bedeutet aber nicht, dass ein deutscher Titel weniger angesehen ist. Es kommt immer darauf an, wofür er benötigt wird. Die deutschen Aufbaustudiengänge sind sehr praxisorientiert und auf bestimmte Themengebiete ausgerichtet. Deshalb ist eine Weiterqualifizierung mit einem deutschen LL.M. vor allem dann sinnvoll, wenn damit eine fachspezifische Weiterentwicklung verbunden ist, die sich an den beruflichen Schwerpunkten des Absolventen orientiert.
In Deutschland werden an folgenden Universitäten LL.M.-Studiengänge für Postgraduierte angeboten:
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