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Dr.jur. (Promotion) & LL.M.

Übersicht

Für viele Juristen stellt die Promotion die Krönung der juristischen Karriere dar. Die Promotion zum Dr. jur. hilft, sich von der Masse der anderen Volljuristen abzuheben und ist auch heute noch ein Prestigemittel, das gerade Anwaltskanzleien schon bereits aus Marketinggründen zu schätzen wissen. Und auch werden promovierte Juristen in vielen Fällen für fachkundiger gehalten als ihre nicht promovierten Kollegen. Ob diese Tatsache auch immer so zutrifft, sei dahingestellt. Und gerade auch für viele Arbeitgeber ist eine vorliegende Promotion von großem Interesse. Sie ist nicht nur ein Zeichen fachlicher Kompetenz und analytischer Fähigkeiten, sondern ist auch ein Signal für Durchhaltevermögen und Organisationstalent, denn schließlich hat sich der Bewerber über einen längeren Zeitraum mit einem bestimmten Thema intensiv befasst.

Die Leistungen, die für eine erfolgreiche Promotion erbracht werden müssen, bestehen zum einen aus einer umfangreichen schriftlichen Abhandlung, die veröffentlicht wird. Des Weiteren muss sich der Doktorand einer mündlichen Prüfung stellen. Um überhaupt für die Promotion zum Dr. jur. zugelassen zu werden, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt werden. Als Student der Rechtswissenschaften muss im Normalfall das erste juristische Staatsexamen zumeist mit der Note „vollbefriedigend“ abgeschlossen worden sein. Ebenso können Lateinkenntnisse bzw. der Besuch spezieller Lehrveranstaltungen gefordert sein. Auch Studierende, die ihr Studium an einer Fachhochschule oder einer Universität mit dem akademischen Grad LL.M oder Master of Laws abgeschlossen haben, können die Zulassung zur Promotion unter Umständen erhalten. Allerdings sind die Zulassungsvoraussetzungen sehr restriktiv.

Da sich die Dr. jur. Promotion gerade auch in Bezug auf die nötigen Voraussetzungen als durchaus schwierig gestaltet, möchten wir uns hier im Juraforum diesem Thema in aller Ausführlichkeit widmen. Wir haben für Euch zahlreiche Informationen zum Thema Promotion und Dissertation sowie zum LLM. zusammengestellt. Hierbei haben wir insbesondere unsere eigenen Erfahrungen aus dem Studium und dem Rechtsreferendare Jahr einfließen lassen. Da die Juristenausbildung Ländersache ist, kann jedoch nicht auf jede länderspezifische Eigenart der jeweiligen Prüfungsordnung eingegangen werden. Es empfiehlt sich daher dringend, immer beim eigenen zuständigen Justizprüfungsamtes (JPA) im Zweifel anzurufen und direkt nachzufragen. Das Prüfungsamt ist kein Schreckgespenst und in der Regel wird einem hinsichtlich der Prüfungsordnung schnell und unbürokratisch Auskunft erteilt. Zudem bieten die Webseiten der Prüfungsämter, aber auch der Oberlandesgerichte, dem man als Referendar zugewiesen ist, zahlreiche Informationen zum Download an. Daher sollte diese im Grunde erste Quelle auf jeden Fall immer auch genutzt werden.


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