ZVG - Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung

Übersicht


Das Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung ZVG ist ein Bundesgesetz. Es trat am 01. 1900 in Kraft und entstammt der Rechtsmaterie des Privatrechts beziehungsweise des Verfahrensrechts. Es existiert eine Neubekanntmachung vom 20. Mai 1898. Das ZVG regelt die Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung sowie als besondere Verfahren die Zwangsvollstreckung an unbeweglichen Vermögen.

ZVG - Zwangsversteigerung (© Pixel - Fotolia.com)
ZVG - Zwangsversteigerung
(© Pixel - Fotolia.com)

Das ZVG kennt grundsätzlich zwei der drei Vollstreckungsarten nämlich in grundstücksgleiches Recht oder ein Grundstück. Die Eintragung einer Zwangshypothek in das Grundbuch ist in der Zivilprozessordnung geregelt. Gesetzessystematisch gehört das Zwangsversteigerungsgesetz zu dem Recht der Zwangsvollstreckung in der Zivilprozessordnung. Im ersten Abschnitt des ZVG wird die Grundstückszwangsversteigerung auf dem Wege der Zwangsvollstreckung beschrieben. Der erste Titel enthält die allgemeinen Vorschriften. Zum zweiten Titel gehören unter anderem die Themen Versteigerungsbedingungen, Anordnung der Versteigerung, die Versteigerung selber, das geringste Gebot und die Aufhebung oder Einstellung des Verfahrens. Im zweiten sind weiter definiert die Entscheidung über den Zuschlag, die Verteilung des Erlöses, die Beschwerde und die Bestimmung des Termins der Versteigerung. Auch Grundpfandrechte in ausländischer Währung finden Beachtung. Der dritte Titel des 1. Abschnitts beschreibt die Zwangsverwaltung. Im zweiten Abschnitt findet sich die Zwangsversteigerung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Schiffsbauwerken auf dem Wege der Zwangsvollstreckung beschrieben. Hierbei geht es im zweiten Titel konkret um Luftfahrzeuge. Der dritte Abschnitt definiert die Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung in besonderen Fällen. Das Zwangsvollstreckungsrecht versteht sich als das Recht staatliche Gewalt anwenden zu können, um privatrechtliche Ansprüche eines Gläubigers aufgrund eines vollstreckbaren Titels durchzusetzen. Die Zwangsvollstreckung versteht sich als eine mit den Machtmitteln des Staates erzwungene Rechtsdurchsetzung.

(+++ Textnachweis Geltung ab: 1.7.1979 +++)
(+++ Maßgaben aufgrund EinigVtr vgl. ZVG Anhang EV; diese geändert durch G v. 26.6.1992 I 1147 mWv 1.7.1992 +++)Zu Bundesgesetzbl. III Folge 2: Bezeichnung vollständig "Gesetz über die ... und die Zwangsverwaltung"

Erster Abschnitt
Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung

    Erster Titel
    Allgemeine Vorschriften

    Zweiter Titel
    Zwangsversteigerung

      I.
      Anordnung der Versteigerung

      II.
      Aufhebung und einstweilige Einstellung des Verfahrens

      III.
      Bestimmung des Versteigerungstermins

      IV.
      Geringstes Gebot Versteigerungsbedingungen

      V.
      Versteigerung

      VI.
      Entscheidung über den Zuschlag

      VII.
      Beschwerde

      VIII.
      Verteilung des Erlöses

      IX.
      Grundpfandrechte in ausländischer Währung

      Dritter Titel
      Zwangsverwaltung

      Zweiter Abschnitt
      Zwangsversteigerung von Schiffen, Schiffsbauwerken und Luftfahrzeugen im Wege der Zwangsvollstreckung

        Erster Titel
        Zwangsversteigerung von Schiffen und Schiffsbauwerken

        Zweiter Titel
        Zwangsversteigerung von Luftfahrzeugen

        Dritter Abschnitt
        Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung in besonderen Fällen

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