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JuraForum.deGesetzeStPO§ 460 StPO - Nachträgliche Entscheidung auf eine Gesamtstrafe 

§ 460 StPO - Nachträgliche Entscheidung auf eine Gesamtstrafe

Strafprozessordnung

   Siebentes Buch (Strafvollstreckung und Kosten des Verfahrens)
      Erster Abschnitt (Strafvollstreckung)

Ist jemand durch verschiedene rechtskräftige Urteile zu Strafen verurteilt worden und sind dabei die Vorschriften über die Zuerkennung einer Gesamtstrafe (§ 55 des Strafgesetzbuches) außer Betracht geblieben, so sind die erkannten Strafen durch eine nachträgliche gerichtliche Entscheidung auf eine Gesamtstrafe zurückzuführen.
Werden mehrere Vermögensstrafen auf eine Gesamtvermögensstrafe zurückgeführt, so darf diese die Höhe der verwirkten höchsten Strafe auch dann nicht unterschreiten, wenn deren Höhe den Wert des Vermögens des Verurteilten zum Zeitpunkt der nachträglichen gerichtlichen Entscheidung übersteigt.


Fußnoten:


Zu § 460: Geändert durch G vom 15. 7. 1992 (BGBl I S. 1302).



Weitere Paragraphen:

Erwähnung in anderen Vorschriften:

Folgende Vorschriften verweisen auf diesen Paragraphen:

  • Strafprozessordnung (StPO)
    • Drittes Buch (Rechtsmittel)
      • Vierter Abschnitt (Revision)
    • § 354 Eigene Sachentscheidung oder Zurückverweisung
    • Siebentes Buch (Strafvollstreckung und Kosten des Verfahrens)
      • Erster Abschnitt (Strafvollstreckung)
    • § 462a Zuständigkeit der Strafvollstreckungskammer

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