- OLG-OLDENBURG, 23.10.2008, 1 Ws 635/08
Die Ablehnung eines Antrags des Verteidigers auf Terminsverlegung wegen seines seit langem gebuchten Urlaubs ist jedenfalls dann nicht evident fehlerhaft und anfechtbar, wenn das Gericht unter hohem Termindruck steht, eine Verteidigung nicht nach § 140 StPO notwendig ist, es sich um einen nicht schwierig gelagerten Fall handelt, der...
- OLG-OLDENBURG, 23.10.2008, 1 Ws 630/08
Die Ablehnung eines Antrags des Verteidigers auf Terminsverlegung wegen seines seit langem gebuchten Urlaubs ist jedenfalls dann nicht evident fehlerhaft und anfechtbar, wenn das Gericht unter hohem Termindruck steht, eine Verteidigung nicht nach § 140 StPO notwendig ist, es sich um einen nicht schwierig gelagerten Fall handelt, der...
- OLG-HAMM, 27.03.2008, 2 Ws 95/08
Zur Zulässigkeit der Beschwerde gegen Hinweise in Zusammenhang mit der Terminsladung sowie gegen die Ablehnung der Terminsverlegung
- OLG-HAMM, 27.03.2008, 2 Ws 88/08
Zur Zulässigkeit der Beschwerde gegen Hinweise in Zusammenhang mit der Terminsladung sowie gegen die Ablehnung der Terminsverlegung
- BGH, 20.03.2008, 1 StR 488/07
1. Zum Vorsatz und zum Vermögensnachteil bei Untreuehandlungen durch pflichtwidriges Eingehen von Risiken für fremdes Vermögen.
2. Zur Terminierung in Wirtschaftsstrafsachen.
- OLG-HAMM, 04.05.2006, 2 Ws 111/06
1. Nach den neueren Haftentscheidungen des BVerfG ist den Gerichten eine - wenn auch kurze - Übergangszeit zuzubilligen, innerhalb derer sie die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten strengen Grundsätze u.a. durch - über die bisherigen Anstrengungen noch hinausgehende - organisatorische Maßnahmen in die Praxis umsetzen...
- OLG-HAMM, 08.09.2005, 2 Ws 218/05
Zur Anfechtbarkeit der Terminsverfügung des Vorsitzenden.
- OLG-STUTTGART, 21.06.2005, 5 Ws 81/05
1. Die Ablehnung eines Antrages auf Verlegung des Termins zur Hauptverhandlung durch den Vorsitzenden ist grundsätzlich nicht mit der Beschwerde anfechtbar.
2. Die Beschwerde kann indes ausnahmsweise zulässig sein, wenn die Ermessensentscheidung des Vorsitzenden evidente und gewichtige Rechtsfehler aufzeigt; auf die Zweckmäßigkeit...
- OLG-DRESDEN, 28.06.2004, 1 Ws 121/04
Gegen die Verfügung des Vorsitzenden, durch die ein Terminsverlegungsantrag abgelehnt wird, ist die Beschwerde dann statthaft, wenn eine in fehlerhafter Ermessensausübung getroffene Entscheidung für Verfahrensbeteiligte eine besondere selbständige Beschwer bewirkt, weil sie unschwer vermeidbar das Recht des Angeklagten...
- OLG-STUTTGART, 21.08.2003, 1 Ws 232/03
Die Verhinderung seines Verfahrensbevollmächtigten gibt dem Nebenkläger grundsätzlich keinen Anspruch auf Terminsverlegung; eine Ausnahme hiervon ist nur in Extremfällen möglich.
- OLG-HAMM, 09.10.2001, 3 Ws 458/01
Zur Zulässigkeit der Beschwerde gegen die Entscheidung des Vorsitzenden, mit der die Aufhebung von Hauptverhandlungsterminen abgelehnt worden ist.
- OLG-HAMM, 14.11.2000, 2 Ss 1013/2000
Leitsatz
1. Zur Beiordnung eines Pflichtverteidigers wegen "Schwere der Tat" und/oder wegen "Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage"
2. Zur ausreichenden Berücksichtigung der Interessen des Angeklagten und/oder des Verteidigers bei der Bescheidung eines Terminsverlegungsantrags.