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JuraForum.deGesetzeSStGB§ 68d StGB - Nachträgliche Entscheidungen; Überprüfungsfrist 

§ 68d StGB - Nachträgliche Entscheidungen; Überprüfungsfrist

Strafgesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 19.09.2016
   Allgemeiner Teil ()
      Dritter Abschnitt (Rechtsfolgen der Tat)
         Sechster Titel (Maßregeln der Besserung und Sicherung)
            Führungsaufsicht ()

(1) Das Gericht kann Entscheidungen nach § 68a Abs. 1 und 5, den §§ 68b und 68c Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 und 3 auch nachträglich treffen, ändern oder aufheben.

(2) Bei einer Weisung gemäß § 68b Absatz 1 Satz 1 Nummer 12 prüft das Gericht spätestens vor Ablauf von zwei Jahren, ob sie aufzuheben ist. § 67e Absatz 3 und 4 gilt entsprechend.


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 68d StGB

  • BildOLG-KOELN, 04.04.2014, 2 Ws 181/14
    § 68b StGB : Zur Kostentragungspflicht bei Kontrollweisungen betr. ein Alkoholkonsumverbot
  • BildOLG-HAMM, 05.12.2006, 4 Ws 551/06
    Die "verspätete" Prüfung der Frage des Eintritts der Führungsaufsicht nach § 68 f Abs. 1 StGB führt nicht schlechthin zur Unzulässigkeit der Maßregel überhaupt.
  • BildOLG-DRESDEN, 31.08.2004, 2 Ws 183/04
    1. Nach vollständiger Verbüßung einer Gasamtfreiheitsstrafe nach Erwachsenenstrafrecht ist für den "automatischen" Eintritt der Führungsaufsicht kraft Gesetzes nach § 68 f StGB Voraussetzung, dass der Gesamtfreiheitsstrafe wenigstens eine wegen einer Vorsatztat verhängte Einzelstrafe von mindestens 2 Jahren zugrundeliegen muß. 2. Die...
  • BildOLG-HAMM, 22.01.2004, 2 Ws 36/04
    Die Anordnung des weiteren Vollzugs einer - erfolglosen - Unterbringung liegt nicht im Ermessen des Gerichts. Vielmehr darf die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nicht weiter vollzogen werden, wenn entgegen einer anfänglichen Prognose keine hinreichend konkrete Aussicht mehr auf einen Behandlungserfolg besteht.
  • BildOLG-HAMM, 22.01.2004, 2 Ws 30/04
    Die Anordnung des weiteren Vollzugs einer - erfolglosen - Unterbringung liegt nicht im Ermessen des Gerichts. Vielmehr darf die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nicht weiter vollzogen werden, wenn entgegen einer anfänglichen Prognose keine hinreichend konkrete Aussicht mehr auf einen Behandlungserfolg besteht.
  • BildOLG-HAMM, 22.01.2004, 2 Ws 31/04
    Die Anordnung des weiteren Vollzugs einer - erfolglosen - Unterbringung liegt nicht im Ermessen des Gerichts. Vielmehr darf die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nicht weiter vollzogen werden, wenn entgegen einer anfänglichen Prognose keine hinreichend konkrete Aussicht mehr auf einen Behandlungserfolg besteht.
  • BildOLG-DUESSELDORF, 28.11.2002, 3 Ws 411/02
    Nach vollständiger Verbüßung einer Gesamtfreiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren wegen vorsätzlicher Straftaten tritt Führungsaufsicht auch dann ein, wenn keine der Einzelstrafen zwei Jahre erreicht (Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Beschluss vom 28.10.1997 - 3 Ws 738/97 - JMBl. NW 1998, 91).
  • BildOLG-STUTTGART, 11.11.2002, 4 Ws 255/2002
    Die Anordnung von Führungsaufsicht nach §§ 7 JGG, 68 f Abs. 1 StGB im Jugendstrafrecht setzt voraus, dass bei einer zugrundeliegenden Vorsatztat mindestens eine Jugendstrafe von zwei Jahren (in den Fällen des § 181 b StGB von einem Jahr) verwirkt worden wäre (im Anschluss an OLG Hamm NStZ-RR 1998, 61; entgegen OLG München NStZ-RR2002,...
  • BildOLG-DUESSELDORF, 14.02.2001, 2 Ws 43/01
    Leitsatz: 1. Ist eine Gesamtfreiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren, die wegen vorsätzlicher Straftaten verhängt worden ist, vollständig vollstreckt worden, so scheitert der Eintritt von Führungsaufsicht nicht daran; daß keine der Einzelstrafen zwei Jahre erreicht. 2. Zu den Voraussetzungen, unter denen über die gesetzlich...

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