§ 56a StGB - Bewährungszeit

Strafgesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 05.12.2016
   Allgemeiner Teil ()
      Dritter Abschnitt (Rechtsfolgen der Tat)
         Vierter Titel (Strafaussetzung zur Bewährung)

(1) Das Gericht bestimmt die Dauer der Bewährungszeit. Sie darf fünf Jahre nicht überschreiten und zwei Jahre nicht unterschreiten.

(2) Die Bewährungszeit beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung über die Strafaussetzung. Sie kann nachträglich bis auf das Mindestmaß verkürzt oder vor ihrem Ablauf bis auf das Höchstmaß verlängert werden.


Erwähnungen in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 56a StGB:

  • Strafgesetzbuch (StGB)
    • Allgemeiner Teil ()
      • Dritter Abschnitt (Rechtsfolgen der Tat)
        • Vierter Titel (Strafaussetzung zur Bewährung)
      • § 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe
      • § 57 Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe
        • Sechster Titel (Maßregeln der Besserung und Sicherung)
          • Berufsverbot ()
        • § 70a Aussetzung des Berufsverbots
  • Strafprozeßordnung (StPO)
    • Zweites Buch (Verfahren im ersten Rechtszug)
      • Sechster Abschnitt (Hauptverhandlung)
    • § 268a Aussetzung der Vollstreckung von Strafen oder Maßregeln zur Bewährung
    • Siebentes Buch (Strafvollstreckung und Kosten des Verfahrens)
      • Erster Abschnitt (Strafvollstreckung)
    • § 453 Nachträgliche Entscheidung über Strafaussetzung zur Bewährung oder Verwarnung mit Strafvorbehalt

Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 56a StGB

  • BildKAMMERGERICHT-BERLIN, 12.05.2004, 5 Ws 119/04
    1. Der Widerruf der Strafaussetzung wegen gröblichen oder beharrlichen Verstoßes gegen die Auflage zur Zahlung eines Geldbetrages (§ 56f Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StGB) setzt in objektiver Hinsicht eine erhebliche, schwerwiegende Zuwiderhandlung oder ein wiederholtes andauerndes Verhalten voraus. Die Zahlungsfähigkeit des Verurteilten muss...
  • BildOLG-DUESSELDORF, 09.05.2000, 2b Ss 86/00 29/00 I
    StGB § 56 Abs. 1 Satz 1 Zur notwendigen nachprüfbaren tatrichterlichen Darlegung der günstigen Sozialprognose, wenn die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird, obwohl der Angeklagte bereits mehrfach erheblich vorbestraft ist, längere Freiheitsstrafen verbüßt, sich wiederholt als Bewährungsversager erwiesen...

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