§ 24 StGB - Rücktritt

Strafgesetzbuch | Jetzt kommentieren

Stand: 05.12.2016
   Allgemeiner Teil ()
      Zweiter Abschnitt (Die Tat)
         Zweiter Titel (Versuch)

(1) Wegen Versuchs wird nicht bestraft, wer freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder deren Vollendung verhindert. Wird die Tat ohne Zutun des Zurücktretenden nicht vollendet, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, die Vollendung zu verhindern.

(2) Sind an der Tat mehrere beteiligt, so wird wegen Versuchs nicht bestraft, wer freiwillig die Vollendung verhindert. Jedoch genügt zu seiner Straflosigkeit sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, die Vollendung der Tat zu verhindern, wenn sie ohne sein Zutun nicht vollendet oder unabhängig von seinem früheren Tatbeitrag begangen wird.


Nachrichten zum Thema

Entscheidungen zu § 24 StGB

  • BildBGH, 29.10.2002, 4 StR 281/02
    Zum Rücktritt vom Versuch bei einem mehraktigen Unterlassungsdelikt.
  • BildBGH, 25.07.2002, 3 StR 41/02
    Zur strafschärfenden Berücksichtigung des Motivs der verbleibenden vollendeten Tat bei strafbefreiendem Rücktritt von einem sog. qualifizierten Versuch.
  • BildBAYOBLG, 09.01.2002, 4 St RR 132/01
    Die durchgeführte Berichtigung einer Rechnung nach § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG wirkt nur dann als Rücktritt vom Versuch im Sinne des § 24 Abs. 1 StGB oder als Selbstanzeige im Sinne des § 371 AO, wenn auch die zeitliche Schranke einer dieser Normen eingehalten ist.

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