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JuraForum.deGesetzeSStGB§ 24 StGB - Rücktritt 

§ 24 StGB - Rücktritt

Strafgesetzbuch

Stand: 29.09.2014
   Allgemeiner Teil ()
      Zweiter Abschnitt (Die Tat)
         Zweiter Titel (Versuch)

(1) Wegen Versuchs wird nicht bestraft, wer freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder deren Vollendung verhindert. Wird die Tat ohne Zutun des Zurücktretenden nicht vollendet, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, die Vollendung zu verhindern.

(2) Sind an der Tat mehrere beteiligt, so wird wegen Versuchs nicht bestraft, wer freiwillig die Vollendung verhindert. Jedoch genügt zu seiner Straflosigkeit sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, die Vollendung der Tat zu verhindern, wenn sie ohne sein Zutun nicht vollendet oder unabhängig von seinem früheren Tatbeitrag begangen wird.


Weitere Vorschriften um § 24 StGB

Entscheidungen zu § 24 StGB

  • KG, 14.07.2010, 4 Ws 77 - 78/10
    1. Im Hinblick auf die Subsidiarität des (einfachen) Landfriedensbruchs nach § 125 Abs. 1, letzter Teilsatz StGB ist bei Verneinung der Voraussetzungen eines besonders schweren Falles des Vergehens (§ 125a StGB) auf die unbeschränkte Revision der Schuldspruch wegen Landfriedensbruchs in Tateinheit mit versuchter gefährlicher...
  • OLG-HAMM, 18.10.2005, 4 Ws 452/05
    In der Bedrohung mit einer - auch nur scheinbar geladenen - Schusswaffe und den sonstigen einschüchternden Umständen eines solchen Überfalls kann eine das Leben gefährdende Behandlung i.S.d. § 224 StGB liegen, so dass beim Opfer die Berechtigung zum Anschluss als Nebenkläger gegeben ist.
  • OLG-HAMM, 14.05.2001, 2 Ss 1141/2000
    Leitsatz 1. Zur Ablehnung eines Beweisantrags auf Einholung eines Sachverständigengutachtens. "Leinenschuh als gefährliches Werkzeug im Sinn von § 224 StGB
  • OLG-HAMM, 10.08.2000, 2 Ss 686/00
    Leitsatz: Für die Annahme einer gefährlichen Körperverletzung im Sinn von § 224 StGB - begangen mittels eines gefährlichen Werkzeugs - ist es nicht ausreichend, wenn der Tatrichter nur feststellt, der Angeklagte habe mit seinem beschuhten Fuß in Richtung des Kopfes des Opfers getreten.
  • BGH, 29.10.2002, 4 StR 281/02
    Zum Rücktritt vom Versuch bei einem mehraktigen Unterlassungsdelikt.

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