JuraForum.de > Gesetze > StGB > § 106 StGB - Nötigung des Bundespräsidenten und von Mitgliedern eines Verfassungsorgans
(Besonderer Teil)
Vierter Abschnitt (Straftaten gegen Verfassungsorgane sowie bei Wahlen und Abstimmungen)
(1) Wer
den Bundespräsidenten oder
ein Mitglied
eines Gesetzgebungsorgans des Bundes oder eines Landes,
der Bundesversammlung oder
der Regierung oder des Verfassungsgerichts des Bundes oder eines Landes
rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel nötigt, seine Befugnisse nicht oder in einem bestimmten Sinne auszuüben, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
Folgende Vorschriften verweisen auf diesen Paragraphen:
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