JuraForum.de > Gesetze > InsO > § 289 InsO - Entscheidung des Insolvenzgerichts
Achter Teil (Restschuldbefreiung)
(1) Die Insolvenzgläubiger und der Insolvenzverwalter sind im Schlusstermin zu dem Antrag des Schuldners zu hören.
Das Insolvenzgericht entscheidet über den Antrag des Schuldners durch Beschluss.
(2) Gegen den Beschluss steht dem Schuldner und jedem Insolvenzgläubiger, der im Schlusstermin die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt hat, die sofortige Beschwerde zu.
Das Insolvenzverfahren wird erst nach Rechtskraft des Beschlusses aufgehoben.
Der rechtskräftige Beschluss ist zusammen mit dem Beschluss über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens öffentlich bekannt zu machen.
(3) Im Falle der Einstellung des Insolvenzverfahrens kann Restschuldbefreiung nur erteilt werden, wenn nach Anzeige der Masseunzulänglichkeit die Insolvenzmasse nach § 209 verteilt worden ist und die Einstellung nach § 211 erfolgt.
Absatz 2 gilt mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Aufhebung des Verfahrens die Einstellung tritt.
Folgende Vorschriften verweisen auf diesen Paragraphen:
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