JuraForum.de > Gesetze > InsO > § 258 InsO - Aufhebung des Insolvenzverfahrens
Sechster Teil (Insolvenzplan)
Dritter Abschnitt (Wirkungen des bestätigten Plans. Überwachung der Planerfüllung)
(1) Sobald die Bestätigung des Insolvenzplans rechtskräftig ist und der Insolvenzplan nicht etwas anderes vorsieht, beschließt das Insolvenzgericht die Aufhebung des Insolvenzverfahrens.
(2) Vor der Aufhebung hat der Verwalter die unstreitigen fälligen Masseansprüche zu berichtigen und für die streitigen oder nicht fälligen Sicherheit zu leisten.
Für die nicht fälligen Masseansprüche kann auch ein Finanzplan vorgelegt werden, aus dem sich ergibt, dass ihre Erfüllung gewährleistet ist.
(3) Der Beschluss und der Grund der Aufhebung sind Öffentlich bekannt zu machen.
Der Schuldner, der Insolvenzverwalter und die Mitglieder des Gläubigerausschusses sind vorab über den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Aufhebung (§ 9 Abs. 1 Satz 3) zu unterrichten.
§ 200 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
Fußnoten:
Zu § 258: Geändert durch G vom 13. 4. 2007 (BGBl I S. 509) und 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2582) (1. 3. 2012).
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