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JuraForum.deGesetzeGGBO§ 29 GBO 

§ 29 GBO

Grundbuchordnung | 1 Kommentar

Stand: 22.08.2016
   Zweiter Abschnitt (Eintragungen in das Grundbuch)

(1) Eine Eintragung soll nur vorgenommen werden, wenn die Eintragungsbewilligung oder die sonstigen zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden. Andere Voraussetzungen der Eintragung bedürfen, soweit sie nicht bei dem Grundbuchamt offenkundig sind, des Nachweises durch öffentliche Urkunden.

(2) (weggefallen)

(3) Erklärungen oder Ersuchen einer Behörde, auf Grund deren eine Eintragung vorgenommen werden soll, sind zu unterschreiben und mit Siegel oder Stempel zu versehen.


Erwähnungen von § 29 GBO in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 29 GBO:

  • Grundbuchordnung (GBO)
    • Erster Abschnitt (Allgemeine Vorschriften)
  • § 5
  • § 6a
    • Zweiter Abschnitt (Eintragungen in das Grundbuch)
  • § 29a
  • § 30
  • § 31
  • § 35
    • Dritter Abschnitt (Hypotheken-, Grundschuld-, Rentenschuldbrief)
  • § 60
    • Achter Abschnitt (Elektronischer Rechtsverkehr und elektronische Grundakte)
  • § 137 Form elektronischer Dokumente
    • Neunter Abschnitt (Übergangs- und Schlußbestimmungen)
  • § 149

Entscheidungen zu § 29 GBO

  • BildKG, 14.06.2016, 1 W 166/16
    Übertragen die miteinander verheirateten Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in Ansehung der Auseinandersetzung der Gesellschaft ein zum Gesellschaftsvermögen gehörendes Wohnungseigentum auf sich zu Bruchteilen, ist die Zustimmung des Verwalters auch dann erforderlich, wenn als Ausnahme hiervon die Veräußerung an...
  • BildOLG-NUERNBERG, 26.11.2015, 15 W 1757/15
    Bewilligt der Grundstückseigentümer die Löschung eines Rechts als Vertreter des Betroffenen, so hat das Grundbuchamt zu prüfen, ob er hierzu berechtigt, insbesondere vom Verbot des Selbstkontrahierens befreit ist, weil die Bewilligung der Verwirklichung und Beurkundung des materiellen Liegenschaftsrechts dient (Anschluss an BGHZ 77, 7;...
  • BildOLG-MUENCHEN, 16.11.2015, 34 Wx 314/15
    1. In Zivil- und Handelssachen ergangene Gerichtsentscheidungen eines Mitgliedstaats der Europäischen Union bedürfen der Vollstreckbarerklärung im Inland, wenn das Gerichtsverfahren vor dem 10.1.2015 eingeleitet worden ist.2. Grundlage der Zwangsvollstreckung ist in diesen Fällen nicht der ausländische Gerichtsentscheid, sondern die im...
  • BildOLG-MUENCHEN, 05.11.2015, 34 Wx 331/15
    1. Um Fragen zum anwendbaren ausländischen Recht zu klären (hier: öffentlicher Glaube des Schweizer Handelsregisters; Rechtsnachfolge bei Fusion von Gesellschaften), kann das Grundbuchamt auch im Antragsverfahren nicht durch Zwischenverfügung aufgeben, ein Rechtsgutachten vorzulegen. 2. Zum Nachweis der Rechtsnachfolge einer...
  • BildOLG-MUENCHEN, 28.10.2015, 34 Wx 89/15
    Zu den (hier: fehlenden) Voraussetzungen für die Löschung eines Amtswiderspruchs im Antragsverfahren, der sich gegen die im Grundbuch eingetragene Anwachsung des Anteils eines ausgeschlossenen Gesellschafters bei den verbliebenen Gesellschaftern richtet.
  • BildOLG-MUENCHEN, 26.10.2015, 34 Wx 233/15
    Fällt die Erbschaft Eltern, die im Güterstand der Gütergemeinschaft leben, als gesetzlichen Erben zweiter Ordnung an, so ist für eine rechtsgeschäftliche Übertragung des Vermögens von der Erbengemeinschaft in das Gesamtgut der Ehegatten kein Raum, weil die Erbschaft kraft Gesetzes in das Gesamtgut fällt.
  • BildOLG-MUENCHEN, 14.10.2015, 34 Wx 187/14
    Ist dem Grundbuchamt die Berechtigung zur Vertretung einer ausländischen juristischen Person nachzuweisen, von der eine Löschungsbewilligung abgegeben wird, kann die Bescheinigung nach § 32 GBO nicht von einem ausländischen Notar und nicht unter Bezugnahme auf nicht näher bezeichnete Unterlagen erfolgen.Ist eine Löschungsbewilligung...
  • BildOLG-MUENCHEN, 08.10.2015, 34 Wx 297/15
    Auch für den Vollstreckungsbescheid gilt, dass er als für das Grundbuchverfahren tauglicher Titel das Gemeinschaftsverhältnis mehrerer Gläubiger hinreichend bestimmt bezeichnen muss. Ohne ausdrückliche Angabe zum Gemeinschaftsverhältnis im Titel hat das Grundbuchamt vor dem Erlass einer Zwischenverfügung zu prüfen, ob sich dieses durch...
  • BildKG, 29.09.2015, 1 W 12/15
    Auf Antrag und Bewilligung eines Eigentümers kann zu Lasten seines Wohnungseigentums im Wohnungsgrundbuch eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit zu Gunsten der Wohnungseigentümergemeinschaft eingetragen werden, die sie berechtigt, eine Übergabestation für den Anschluss an das Fernwärmenetz zu errichten, zu haben und dauernd zu...
  • BildOLG-MUENCHEN, 25.09.2015, 34 Wx 121/15
    1. Zum Unrichtigkeitsnachweis bei eingetragenem Vorkaufsrecht für einen Verkaufsfall.2. Kann wegen auf Tatsachen begründeter Umstände derzeit nicht mit der erforderlichen Sicherheit die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass die nicht durch Kaufvertrag erfolgte Übertragung der Eigentümerstellung den Teilakt eines zeitlich gestreckten...

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Bisherige Kommentare zur Vorschrift (1)

Bluesmann31  (31.03.2016 11:07 Uhr):
Ich habe neulich eine Grundbuch Löschung vorgenommen und festgestellt da mein Name schon über 29 Jahre lang falsch geschrieben wurde im Grundbuch. Jetzt habe ich ein Antrag auf Berichtigung gemacht und mir wurde erzählt obwohl die Löschung ging das mein Name trotzdem bis ich nach Paragraf 29 GBO das Notarmässig beantragebleibt mein Name falsch im Grundbuch. Ich habe ein Termin aber vestehe nicht was das Amtsgericht jetzt von mir haben will.

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