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§ 29 GBO

Grundbuchordnung | 1 Kommentar

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Stand: 30.05.2016
   Zweiter Abschnitt (Eintragungen in das Grundbuch)

(1) Eine Eintragung soll nur vorgenommen werden, wenn die Eintragungsbewilligung oder die sonstigen zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden. Andere Voraussetzungen der Eintragung bedürfen, soweit sie nicht bei dem Grundbuchamt offenkundig sind, des Nachweises durch öffentliche Urkunden.

(2) (weggefallen)

(3) Erklärungen oder Ersuchen einer Behörde, auf Grund deren eine Eintragung vorgenommen werden soll, sind zu unterschreiben und mit Siegel oder Stempel zu versehen.

Entscheidungen zu § 29 GBO

  • KG, 26.11.2013, 1 W 291/13
    1. Eine zugunsten einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts erteilte Belastungsvollmacht ist nicht in jedem Fall dahin auszulegen, dass zur Belastung des Grundstücks außer der Gesellschaft auch die zum Zeitpunkt der Vollmachtserteilung vertretungsberechtigten Gesellschafter gemeinschaftlich - unabhängig vom Fortbestehen ihrer...
  • OLG-MUENCHEN, 11.11.2013, 34 Wx 335/13
    1. Umwandlung von Teileigentum in Wohnungseigentum durch Änderungsvorbehalt in der Teilungserklärung.2. Eine ansonsten wirksame Ermächtigung kann dennoch nicht zu einer einseitigen Umwandlung von Teileigentum in Wohneigentum führen, wenn sie dadurch bedingt ist, dass bestimmte bauliche Vorgaben eingehalten sind. In diesem Fall ist ein...
  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, 25.06.2013, 20 W 162/13
    1. Der Nachweis der Eintragungsunterlagen wie auch der Nachweis der tatsächlich bestehenden Unrichtigkeit des Grundbuchs in der Form des § 29 GBO kann Gegenstand einer Zwischenverfügung bilden. 2. Ein nicht eingetragener Briefrechtsgläubiger ist im Grundbuchverfahren dem Eingetragenen nur gleichgestellt und ausnahmsweise...
  • OLG-HAMM, 21.12.2012, 15 W 395/12
    Die gemäß § 12 Abs. 3 S. 1 WEG erforderliche Zustimmung des Verwalters kann gemäß § 26 Abs. 3 WEG durch die Vorlage einer Niederschrift über den Bestellungsbeschluss in der Form des § 29 GBO nachgewiesen werden, wenn bei der Niederschrift die Unterschriften der in § 24 Abs. 6 WEG bezeichneten Personen öffentlich beglaubigt sind.
  • KG, 04.09.2012, 1 W 154/12
    1. Nachträgliche Veränderungen des Textes einer Urkunde, deren Unterzeichnung notariell beglaubigt ist, beeinträchtigen die Formwirksamkeit der notariellen Beglaubigung nicht. 2. Steht fest, dass eine Bewilligung nach der Beglaubigung der Unterschrift nicht von dem Unterzeichner sondern von einem Dritten geändert worden ist, so ist...

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Bisherige Kommentare zur Vorschrift (1)

Bluesmann31  (31.03.2016 11:07 Uhr):
Ich habe neulich eine Grundbuch Löschung vorgenommen und festgestellt da mein Name schon über 29 Jahre lang falsch geschrieben wurde im Grundbuch. Jetzt habe ich ein Antrag auf Berichtigung gemacht und mir wurde erzählt obwohl die Löschung ging das mein Name trotzdem bis ich nach Paragraf 29 GBO das Notarmässig beantragebleibt mein Name falsch im Grundbuch. Ich habe ein Termin aber vestehe nicht was das Amtsgericht jetzt von mir haben will.

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