§ 28 GBO

Grundbuchordnung | Jetzt kommentieren

Stand: 28.11.2016
   Zweiter Abschnitt (Eintragungen in das Grundbuch)

In der Eintragungsbewilligung oder, wenn eine solche nicht erforderlich ist, in dem Eintragungsantrag ist das Grundstück übereinstimmend mit dem Grundbuch oder durch Hinweis auf das Grundbuchblatt zu bezeichnen. Einzutragende Geldbeträge sind in inländischer Währung anzugeben; durch Rechtsverordnung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen kann die Angabe in einer einheitlichen europäischen Währung, in der Währung eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums oder einer anderen Währung, gegen die währungspolitische Bedenken nicht zu erheben sind, zugelassen und, wenn gegen die Fortdauer dieser Zulassung währungspolitische Bedenken bestehen, wieder eingeschränkt werden.


Erwähnungen von § 28 GBO in anderen Vorschriften

Folgende Vorschriften verweisen auf § 28 GBO:

  • Pfandbriefgesetz (PfandBG)
    • Abschnitt 5 (Schutz vor Zwangsvollstreckung; Trennungsprinzip bei Insolvenz der Pfandbriefbank)
  • § 32 Übertragung der Deckungsmassen und -verbindlichkeiten
  • Umwandlungsgesetz (UmwG)
    • Drittes Buch (Spaltung)
      • Erster Teil (Allgemeine Vorschriften)
        • Zweiter Abschnitt (Spaltung zur Aufnahme)
      • § 126 Inhalt des Spaltungs- und Übernahmevertrags
  • Insolvenzordnung (InsO)
    • Sechster Teil (Insolvenzplan)
      • Erster Abschnitt (Aufstellung des Plans)
    • § 228 Änderung sachenrechtlicher Verhältnisse

Entscheidungen zu § 28 GBO

  • BildKG, 07.01.2016, 1 W 1039/15
    Ist dem Insolvenzverwalter unter Bezugnahme auf §§ 93 InsO, 727 ZPO eine Vollstreckungsklausel erteilt worden, kann der Nachweis der Zustellung dieser Klausel nebst öffentlich beglaubigter Abschrift der Bestallungsurkunde zur Eintragung einer Sicherungshypothek im Grundbuch ausreichend sein.
  • BildOLG-MUENCHEN, 08.10.2015, 34 Wx 297/15
    Auch für den Vollstreckungsbescheid gilt, dass er als für das Grundbuchverfahren tauglicher Titel das Gemeinschaftsverhältnis mehrerer Gläubiger hinreichend bestimmt bezeichnen muss. Ohne ausdrückliche Angabe zum Gemeinschaftsverhältnis im Titel hat das Grundbuchamt vor dem Erlass einer Zwischenverfügung zu prüfen, ob sich dieses durch...
  • BildOLG-MUENCHEN, 04.05.2015, 34 Wx 131/15
    Das Grundbuchamt darf die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek nicht ablehnen, wenn der Gläubiger die vom Schuldner behauptete Befriedigung bestreitet und die Fortsetzung der Zwangsvollstreckung verlangt.
  • BildOLG-MUENCHEN, 18.02.2015, 34 Wx 25/15
    Erfolglose Beschwerde gegen die Eintragung einer Zwangshypothek, die (u. a.) darauf gestützt ist, dass die den Titeln zugrundeliegende Forderung durch vorangegangene Teilzahlungen nicht mehr als 750 € betragen habe.
  • BildOLG-MUENCHEN, 07.11.2014, 34 Wx 353/14
    1. Notwendige Nachweise zur Grundbuchberichtigung, wenn der Erbe des noch eingetragenen Erblassers bereits verstorben ist.2. Notwendige Nachweise beim "Vergessen" eines wirtschaftlich untergeordneten Grundstücks im Zusammenhang mit der notariellen Übertragung des "Hauptgrundstücks".
  • BildOLG-MUENCHEN, 06.10.2014, 34 Wx 354/14
    1. Lässt das Gesetz eine automatisierte Vollstreckungsanordnung ohne Unterschrift und Siegel zu, entbindet dies bei einem Antrag oder Ersuchen auf Eintragung einer Zwangssicherungshypothek nicht von dem Formerfordernis des § 29 Abs. 3 GBO. Diese Formvorschrift ist jedoch eine Ordnungsvorschrift, deren Missachtung bei Eintragung der...
  • BildOLG-MUENCHEN, 09.09.2014, 34 Wx 309/14
    1. Zur Mehrfachvertretung im Grundbuchverfahren.2. Ist im Kaufvertrag über eine erst noch zu vermessende Teilfläche die Auflassung noch nicht erklärt, bedarf die spätere Messungsanerkennung mit Auflassung des neu gebildeten Grundstücks bei Doppelvertretung der Genehmigung durch den Vollmachtgeber, wenn nicht dem Vertreter Befreiung...
  • BildKG, 01.08.2014, 1 W 213 - 214/14
    1. Bei der Spaltung geht das Eigentum an Grundstücken nur dann mit der Registereintragung auf den übernehmenden Rechtsträger über, wenn die Grundstücke in dem Spaltungs- und Übernahmevertrag nach § 28 S. 1 GBO bezeichnet sind (Anschluss an BGH, Urteil vom 25. Januar 2008 - V ZR 79/07 -). Eine Nachholung der Bezeichnung im...
  • BildOLG-HAMM, 10.07.2014, 15 W 122/14
    Zur Unterhaltsänderung einer Grunddienstbarkeit: § 877 BGB regelt eine nachträgliche Abwandlung der Befugnisse des Berechtigten, die unter Wahrung der Identität des bestehenden Rechts weder Begründung, Übertragung, Belastung noch Aufhebung ist. § 877 BGB regelt nicht Änderungen, die die Rechtsinhaberschaft betreffen.
  • BildBGH, 15.03.2013, V ZR 156/12
    Eine Religionsgemeinschaft, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erlangt hat, kann in Ausübung ihres Selbstbestimmungsrechts gem. Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 WRV in ihrer Gründungsphase durch Kirchengesetz einen zu der Gemeinschaft gehörenden privatrechtlich organisierten Verein in die...

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