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JuraForum.deGesetzeBBGB§ 673 BGB - Tod des Beauftragten 

§ 673 BGB - Tod des Beauftragten

Bürgerliches Gesetzbuch

Stand: 28.07.2014
   Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse)
      Abschnitt 8 (Einzelne Schuldverhältnisse)
         Titel 12 (Auftrag, Geschäftsbesorgungsvertrag und Zahlungsdienste)
            Untertitel 1 (Auftrag)

Der Auftrag erlischt im Zweifel durch den Tod des Beauftragten. Erlischt der Auftrag, so hat der Erbe des Beauftragten den Tod dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen und, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist, die Besorgung des übertragenen Geschäfts fortzusetzen, bis der Auftraggeber anderweit Fürsorge treffen kann; der Auftrag gilt insoweit als fortbestehend.


Weitere Vorschriften um § 673 BGB

Entscheidungen zu § 673 BGB

  • KG, 28.06.2013, 18 UF 73/13
    Auch der Geschäftsunfähige ist in Verfahren, die Maßnahmen aus Anlass seines Geisteszustands betreffen, die in sein Persönlichkeitsrecht eingreifen, als prozessfähig zu behandeln. Maßnahmen nach § 1666 f. BGB kommen nicht in Betracht, wenn die elterliche Sorge wegen Geschäftsunfähigkeit ruht (§ 1673 BGB). Eine Person, die in der...
  • KG, 12.06.2012, 1 W 748/11
    Lässt das anzuwendende ausländische (hier ggf. das ungarische) Recht eine Singularsukzession der (für die Nachlassverbindlichkeiten haftenden) Erben in bestimmte Gegenstände zu, sind die so Bedachten bei der Erteilung eines Erbscheins (hier nach § 2369 Abs.1 BGB) als Miterben und nicht als bloße Vermächtnisnehmer anzusehen.
  • OLG-HAMM, 15.04.2007, 27 U 218/06
    1. Ein Parteiwechsel auf Klägerseite im Mahnverfahren nach Widerspruch gegen den Mahnbescheid ist zulässig. 2. Jedenfalls mit Zustellung einer den Anforderungen des § 253 ZPO genügenden Klagebegründung durch den neuen Kläger ist ein entsprechendes Prozessrechtsverhältnis wirksam begründet. 3. Hat der Konkursverwalter durch...
  • OLG-CELLE, 13.02.2003, 22 U 88/00 (6. ZS)
    Der Gedanke, dass ein durch Vereinigung von Recht und Schuld erloschenes Rechtsverhältnis als fortbestehend gilt, wenn schutzwürdige Belange Dritter berührt sind, gilt auch für einen durch Vereinigung von Kläger- und Beklagtenpartei beendeten Prozess.

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