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JuraForum.deGesetzeBBGB§ 428 BGB - Gesamtgläubiger 

§ 428 BGB - Gesamtgläubiger

Bürgerliches Gesetzbuch

Stand: 17.11.2014
   Buch 2 (Recht der Schuldverhältnisse)
      Abschnitt 7 (Mehrheit von Schuldnern und Gläubigern)

Sind mehrere eine Leistung in der Weise zu fordern berechtigt, dass jeder die ganze Leistung fordern kann, der Schuldner aber die Leistung nur einmal zu bewirken verpflichtet ist (Gesamtgläubiger), so kann der Schuldner nach seinem Belieben an jeden der Gläubiger leisten. Dies gilt auch dann, wenn einer der Gläubiger bereits Klage auf die Leistung erhoben hat.


Weitere Vorschriften um § 428 BGB

Entscheidungen zu § 428 BGB

  • OLG-FRANKFURT-AM-MAIN, 14.11.2011, 20 W 439/10
    Die rechtsgeschäftliche Modifikation der Gesamtgläubigerschaft bei der Bewilligung eines Nießbrauchs für mehrere Berechtigte dadurch, dass kein Berechtigter allein zu Lasten des anderen über die Rechte verfügen kann und nach dem Tod eines Berechtigten die Rechte dem anderen ungeschmälert zustehen und die Leistung an einen Berechtigten...
  • OLG-STUTTGART, 11.12.2008, 7 U 155/08
    Ist das Vorkaufsrecht an einem Grundstück mehreren Berechtigten eingeräumt, so kann es in der Regel auch von einem Berechtigten allein ausgeübt werden. Dies gilt insbesondere, wenn das Vorkaufsrecht als Gesamtberechtigung nach § 428 BGB eingeräumt ist.
  • OLG-HAMM, 10.04.2006, 15 W 478/05
    Der Bejahung eines Rechtsschutzinteresses für die Erteilung eines Auseinandersetzungszeugnisses steht nicht entgegen, dass zum Nachlass die Mitberechtigung an einem für den Erblasser und seine Ehefrau als Gesamtberechtigt nach § 428 BGB begründeten Erbbaurecht gehört.
  • OLG-KARLSRUHE, 13.11.2003, 11 U 9/03
    1. Haben sich die Wohnungseigentümer eines Seniorenstifts in der Teilungsvereinbarung verpflichtet, ihre Wohnung an einen Betreiber des Seniorenstifts zu vermieten, so stellt der anschließend geschlossene Mietvertrag ein einheitliches Rechtsgeschäft dar, aus dem die Eigentümer nicht als Gesamtgläubiger gem. § 428 BGB oder als einfache...
  • OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN, 08.07.2003, 22 A 1969/01
    1. Die Bestellung eines Nießbrauchs für mehrere Personen als Gesamtberechtigte gemäß § 428 BGB begründet für jeden der Berechtigten ein eigenes, selbstständig ausübbares Nießbrauchsrecht. Mit dem Tode eines Gesamtberechtigten erlöschen dessen Nießbrauchsrecht und ein darauf gestützter nachbarlicher Abwehranspruch. In einem anhängigen...

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